Wie ich mein After-Baby-Body dazu genutzt habe, meinen Stil wieder zu finden

Nach meiner ersten Tochter habe ich immer viele Komplimente bekommen, wie ich es schaffe, trotz Kind so gut aus zu sehen und so schnell abgenommen zu haben. Veranlagung, habe ich mir immer gedacht. Nach der zweiten sah das aber ganz aders aus. Natürlich ist sie noch klein und der Körper braucht seine 9 Monate, um sich zu erholen. Aber machen wir uns nichts vor: wenn ich es in 4 Monaten nicht geschafft habe, auch nur einen Gramm ab zu nehmen, dann werden in den nächsten Monaten auch keine Wunder mehr geschehen. Man könnte meinen, ich würde mich gehen lassen, jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Ich habe meinen neuen Körper so akzeptiert, wie er ist und mache nun das beste daraus.

In den letzten Monaten hat sich bei mir Kleidungstechnisch jedoch vieles verschlechtert. Ich hatte meine Kleidung aus vor der Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und den traurigen Rest, der mir jetzt irgendwie aber auch nicht mehr so recht passen mag. Also musste ein neuer Plan her! Wie ich es geschafft habe, den Umstand zu meinem Vorteil zu nutzen und wie mir ein Buch dabei geholfen hat, erzähle ich Dir hier:

* GEWINNSPIEL*

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Ganz viel Kleiderkrempel

Wie oben schon angesprochen, hatte ich ein ganz großes Problem: ich hatte einen Schrank voller Kleidung und absolut nichts anzuziehen! Also habe ich in den letzten Monaten einfach irgendwas getragen und war immer sehr unzufrieden mit meinem Aussehen. Das hat mich allgemein sehr belastet, weil ich mich einfach mit mir selbst nicht so recht wohl gefühlt habe. Hinzu kam, dass ich nun einfach 15 Kilo mehr wiege als vor der Schwangerschaft und trotz Rückbildung, viel Bewegung, Stillen und bewusstem Essen bekomme ich seit die Kleine auf der Welt ist keinen Gramm mehr runter. Was nicht bedeutet, dass ich mich dick fühlen würde, mein Problem ist keineswegs der Bauch. Während ich früher ein size 0 Mädchen war mit der Figur eines 12 jährigen Jungen, fühle ich mich endlich irgendwie als Frau. Nur braucht jedes Geschenk einfach eine schöne Verpackung und genau das war nun lange Zeit nicht der Fall.

Früher hatte ich nicht wiklich einen Stil. Beruflich habe ich schwarze oder weiße Blusen getragen zu Anzughosen. Das war in meiner großen Firma als Assistentin einfach so üblich. Nach Feierabend schlüpfte ich meist in eine Jogginghose und irgendwelche bequemen Teile. Ich hatte wenige Kleidungsstücke für meine Freizeit und trug an den Wochenende irgendwie einfach das Gleiche.

In der Schwangerschaft habe ich mir viele Sachen gekauft, wie elastisch und bequem waren, gearbeitet habe ich ab dem 4. Monat nicht mehr wegen meiner Risikoschwangerschaft. Und genau diese Teile haben mich nun lange Zeit nach der Geburt begleitet, weil ich in die alten nun wirklich nicht mehr rein gepasst habe.

Die Augen hat mir ein Shopping Trip geöffnet. Da ich keine Jeans mehr hatte, die mir gepasst hat, musste ich mir neue holen. Ich probierte total optimistisch die 38 und habe sie nicht mal über die Schenkel bekommen. Welche Größe es nun wurde, möchte ich euch nicht verraten, ich kann euch nur so viel sagen: ich fühle mich in meine Leggings in Größe 36 wirklich rein gepresst!

Also habe ich Nägel mit Köpfen gemacht, alles aussortiert und stand dann vor einem leeren Kleiderschrank…

Der große Haufen Kleiderkrempel

Was ist eigentlich mein Stil?

Einerseits habe ich mich in diesem Moment sehr aufs Einkaufen gefreut und habe mir zu Weihnachten und zum Geburtstag Gutscheine für Kleidung schenken lassen. Andererseits stand ich dann völlig ratlos im Laden und wusste absolut nicht, was ich einkaufen sollte. Da ich nun in Elternzeit bin, brauche ich keine Business-Kleidung, die sonst immer mein ganzes Budget ausgeschöpft hat, für privat hatte ich nie wirklich einen Stil. Andererseits wollte ich nichts kaufen, um irgendwas gekauft zu haben. Also musste ich mir erstmal bewusst werden, was eigentlich mein Stil ist und verließ völlig deprimiert den Laden.

Ich bin kein Mode-Mensch

Ich war noch nie die Frau, die jedem Trend nachgejagt ist und sich Teile gekauft hat, nur weil diese einem Stil entsprechen, der eben so vorgegeben ist. Ich wusste nie wirklich, was mir tatsächlich so steht und habe immer die Frauen am meisten bewundert, die sich selbst treu sind und ihre klare Linie haben. Da fallen mir einige Frauen aus meinem Freundeskreis ein, die einfach mit ihrer Kleidung eins sind und einfach immer toll aussehen! Danke, denn an dieser Stelle seid ihr meine großen Vorbilder. Denn sie erneuern nicht jede Saison aufs neue ihren Schrankinhalt und verkleiden sich, sie sind sich selbst immer treu. Und egal worauf mein Stil nun hinauslaufen soll, ich bin mir dessen bewusst geworden, dass viele der Modefarben und -formen einfach nicht meins sind und ich erst einmal meinen Weg finden muss.

Ordnung und Lebensstil im Kleiderschrank von Helen Grün

Beinahe zeitgleich bekam ich eine Mail von Helen. Sie schrieb ein Buch über Ordnung im Kleiderschrank. Darüber, wie man Kleiderkrempel los wird und seinen eigenen persönlichen Stil findet. Und sie bot mir an, ein Rezessionsexemplar zu schicken, um dieses mit euch zu teilen. Ich fand den Zeitpunkt wahnsinnig passend und habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das für mich wie ein Leitfaden war, zu mir zu finden! An dieser Stelle nochmal einen großen Dank!

Ordnung im Schrank schaffen

Zwar hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits kräftig ausgemistet, habe das Kapitel dennoch sehr gerne gelesen. Denn Helen ist sehr streng mit ihrem Schrank umgegangen und erzählt in ihrem Buch, wie sie alles eliminiert hat, das nicht mehr zu ihr gepasst hat. Das hat mir geholfen, mir meinen Schrank nochmal genauer anzusehen. Nach ihrer Schritt für Schritt Anleitung habe ich ein weiteres Mal streng meinen Schrank durch gesehen und festgestellt, dass sich immer noch Teile darin befinden, die einfach nicht wirklich da rein passen. Dinge, die ich trage, weil sie notdürftig eben da sind. Das Buch hat mich ermutigt, auch diese aus zu sortieren.

ein leerer Kleiderschrank wartet auf das Shopping

Neue Kleidung kaufen

Weiter im Buch kam für mich der eigentlich interessante Teil. Was ist denn nun die Kleidung, die ich tragen möchte? Wie bestimme ich, ob mir Kleidung nachhaltig gefallen wird und zu mir passt? Hierzu hat Helen unterschiedliche Möglichkeiten beschrieben, wie man seinen Stil findet, welche Stile es gibt und woraus man achten muss. Dieser Leitfaden hat mir sehr geholfen und aus der Mischung aller Möglichkeiten kann ich nun sicher sagen, dass ich weiß, was ich will. Ich weiß nun, dass ich einen Stil tragen möchte, der eine Mischung aus Casual und Romantic ist, weil ich auch solche Teile schon früher gerne getragen habe. Dass zu mir und meinem Hautton erdige und rosane Töne passen. Und dass ich für meine neue Körperform nun andere Schnitte wählen muss. Und vor allem: dass ich ganz konsequent dabei bleiben soll und nicht anfange abzuschweifen und mir neuen Krempel an zu schaffen!

Capsule Warderobe

Früher wurde uns vermittelt, dass große Schränke voll mit toller Kleidung das Beste ist, was Frau haben kann. Ich habe mich irgendwie immer schlecht gefühlt, dass ich eben das nie hatte. Heute geht der Trend zur sogenannten Capsul Warderobe. Die Idee dahinter ist, dass Frauen weniger Kleidung besitzen sollten, die sich jedoch gut miteinander kombinieren lässt und so neue Outfits geschaffen werden. Da mein Budget als Mama nicht allzu groß ist, hat mich das ganze sehr angesprochen! Auch hier hat Helen mir dabei geholfen, meine Capsul Warderobe aufzubauen.

Zwei kleine Giveaways…

Damit Helen auch Dir helfen kann, Ordnung zu schaffen, habe ich zwei Bücher, die ich an euch verlosen Darf!

  • Ordnung + Lebensstil im Kleiderschrank
  • Haushalt: Ordnung und Aussortieren
Teilnahme am Blog

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Teilnahmebedingungen

  • Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 17. März um 22:00 Uhr
  • Pro Buch wird ein Gewinner ausgelost. Die Teilnahme am Blog und auf Facebook erhöht Deine Gewinnchancen durch Vergabe mehrerer Lose
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein
  • Das Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook oder anderen sozialen Medien
  • Für den Versand des Gewinns benötige ich deine E-Mail Adresse, welche ich direkt an meinen Kontakt bei Babauba weitergebe, welcher Dir den Gutscheincode vergeben wird. Eure Daten werden ausschlißelich für den Versand genutzt und anschließend gelöscht. Busymama haftet nicht für den Versand


17 Antworten auf „Wie ich mein After-Baby-Body dazu genutzt habe, meinen Stil wieder zu finden“

  1. Wenn ich darüber nachdenke, habe ich meinen Stil schon früh gefunden. Ich erlaube mir aber auch ihn zu brechen, wenn mir danach ist. Ausmisten muss aber immer sein, denn sonst häuft sich eine Menge Kleidung an, die man doch nicht mehr mag.
    Alles Liebe
    Annette

  2. Liebe Wioleta,

    In deinem Artikel habe ich mich wiedererkannt. Ich gehöre auch nicht zu den Mode Menschen. Ich ziehe an was mir gefällt.
    Dennoch finde ich es toll, wie du dich neu entdeckt hast. Jeder Körper ist ja auch anders, du hast das Beste daraus gemacht. Und du fühlst dich wohl jetzt, so wie es ist. Das finde ich super. Vielen Dank für diesen tollen Artikel.

    Liebe Grüße,
    Mo

    1. Liebe Mo,
      Es freut mich zu hören, dass es auch andere Frauen gibt, die so ticken wie ich 🙈 viele haben dieses Gespür einfach automatisch, was gut aussieht und müssen gar nicht so viel dafür machen. Ich habe lange gebraucht, mir eine gewisse Sicherheit anzueignen

  3. Seinen Stil zu entwickeln und dann Stilsicher einkaufen zu können ist so wichtig, da es ein Teil unserer Identität ist. Danke auch für die Buchtipps.
    Alles Liebe
    Annette

  4. Das klingt nach einem tollen Buch und ich bin mir sicher, dass das zweite ebenfalls sehr interessant ist. Aufgrund meines Umzuges haben wir uns auch mit dem Ausmisten beschäftigt, da half mir das Buch “magic cleanning”. Vielleicht kennst du es ja? Auf meinem Blog findest du dazu auch eine Rezi.

    Ich finde es toll, dass du dich deiner neuen Körperform annimmst und das beste daraus machst. Immerhin darf man nie vergessen, du hast zwei Kinder zur Welt gebracht, der Körper einiges durchgemacht. Wie du damit umgehst finde ich toll.

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

  5. So eine neue Capsule Wardrobe bringt so viel frischen Wind in den eigenen Stil und man fühlt sich auch direkt wohler. Früher hatte ich auch richtig viele Klamotten, mittlerweile fokussiere ich mich aber auch auf schöne Wardrobe Essentials und ab und an mal ein Trend-Teil! 🙂

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com

    1. Liebe Verena,
      Deinen Stil finde ich schon seit einiger Zeit toll, da du dich ebenfalls einfach schlicht hältst und ich mit vielen Teilen sehr conform bin!

  6. Vielen Dank für den tollen Beitrag! Ich habe in der letzten Zeit auch total viel ausgemistet (Marie Kondo Hype lässt grüßen), darunter auch Klamotten. Irgendwie hatte ich noch nie so wirklich einen Stil, und habe ihn auch aktuell nicht. Ich weiß zwar welchen ich gerne hätte, aber die entsprechenden Teile gefallen mir dann im Laden oder an mir nie. Blöd! 😀

    Ich nehme am Gewinnspiel für das Ordnung + Lebensstil im Kleiderschrank Buch teil 🙂

  7. Liebe Wioleta,

    ich bin ja absolut ein Mode-Fan. Muss aber sagen, dass ich absolut nicht alle Trends mitmache. Okay, meinen Schrank sollte ich auch mal wieder ausmisten. Denn – auch ohne ein Kind bekommen zu haben – habe ich doch mittlerweile keine Konfektionsgröße 38 mehr, aber bestimmt noch einige Teile im Schrank aus der Zeit.
    Meinen Stil habe ich zum Glück gefunden – auch wenn er sehr breit gefächert ist.

    Viele Grüße,

    Tabea

  8. Servus 🙂 Ich habe meinen richtigen Stil mit 30 gefunden. Blusen, Kleider & Co trage ich jetzt sehr gerne und es werden immer mehr. Jedes Jahr wird ausgemistet und meine Tochter freut sich immer wieder wenn sie etwas erwerben kann. Sie ist ja schon so groß wie ich. 🙂
    LG, Claudia

    1. Das ist aber praktisch, dass du deine Teile da super unterbringen kannst und ihr eine Freude machst! Die einzige, die bei mir infrage käme wäre meine jüngste Schwester, leider hat sie einen völlig anderen Stil, somit gefallen ihr meine Sachen nicht. Aber mit 18 war ich da auch noch etwas eigen

    1. Ich habe letztens mal angefangen, das zu schauen. Der Ansatz in den Büchern ist ein ähnlicher, zeigt dir darüber hinaus aber noch Lösungen auf, wie du es im Nachhinein optimieren kannst, nachdem denn nun ausgemistet ist

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