Unterstützung zuhause -wie viel darf ich als Hausfrau von meinem Mann erwarten?

Unterstützung zuhause -wie viel darf ich als Hausfrau von meinem Mann erwarten?

Letzte Woche habe ich über das Thema Beziehungsprobleme bei arbeitenden Müttern geschrieben und festgestellt, dass diese Beziehungen meist an der mangelnden oder gar fehlenden Unterstützung seinerseits leiden. Wie auch in dem Artikel beschrieben ist Reden das A und O aller Harmonie bei uns zuhause. Seit ich im Beschäftigungsverbot bin, hat sich diese Situation völlig geändert, da ich nicht mehr den ganzen Tag im Büro bin und mir meine Zeit ganz anders aufteilen kann. Auch über dieses Thema haben wir gesprochen und sind froh dass wir uns einig sind – was in den meisten Beziehungen nicht der Fall zu sein scheint. In welchen Punkten ich welche Unterstützung von meinem Mann erwarten darf, der den ganzen Tag arbeitet, während ich es nicht tue und wie wir zu der Einstellung vieler Frauen stehen erzähle ich euch aus Sicht einer berufstätigen Mama, die in den Haushalt zurückgekehrt ist.

Der liebe Haushalt

Wie schon erwähnt, mein Mann ist definitiv kein Macho der abends nach Hause kommt und die Füße hoch legt. Und als wir beide voll berufstätig waren, war es bei uns sebstverständlich, die Arbeit zuhause voll und ganz aufzuteilen. Vielleicht habe ich eben deshalb so viel Verständnis und weiß wie es ist, abends gerädert nach Hause zu kommen und dann noch kochen und aufräumen zu müssen. Ich weiß auch, wie nervig es ist, den ganzen Samstag für liegengebliebenen Haushalt und Einkäufe zu verschwenden. Daher ist für uns ganz klar: wer zuhause ist, macht den Haushalt. Ohne Ausnahme, ohne Wenn und Aber und irgendwelche Diskussionen. Und ich finde es schrecklich, mir von Bekannten anhören zu müssen, die dem arbeitenden Mann Hausarbeit aufs Auge drücken, nur damit er auch mal was getan hat, obwohl diese den lieben langen Tag dafür Zeit haben. Deshalb möchte ich hierzu noch auf die Begründungen der Frauen eingehen:

„Ich mache mit dem Haushalt einen 24h Job, der mir nicht mal bezahlt wird“

Bei diesem Satz denke ich manchmal, diese Frau hätte nie gearbeitet. Denn wer schonmal arbeiten gewesen ist und eine eigene Wohnung hatte (sei mal dahin gestellt, ob schon Kinder da waren oder nicht) weiß, dass der Haushalt eben zum Leben dazu gehört. Ganz gleich ob man zuhause ist oder arbeitet, es gibt immer Wäsche zu waschen und zu bügeln, Essen zu kochen, Reste zu beseitigen, Bäder zu putzen und das ganze Programm. Als arbeitender Mensche habe ich nur irgendwie nicht das Recht meine wütende Stimmte zu erheben, dass der Haushalt ein niemals endender Job ist und ich den ganzen Tag damit beschäftigt bin und Hilfe von Menschen einzufordern, die gar nicht da sind. Ich verstehe, dass es langweilig wird, jeden Tag den Haushalt schmeißen zu müssen und man mehr vom Leben erwartet, als nur zu putzen. Aber es ist keine Überforderung, die man abdrücken darf. Und sehe es so: alles, was Du jetzt erledigst, bleibt dir als freie Zeit, die Du mit Deinem Partner besser verbringen kannst.

„Ich bin mit den Kindern so ausgelastet, da komme ich sebst nicht zum putzen“

Natürlich sagt keiner, Du sollst Deine Kinder vernachlässigen und deine Wohnung wie geleckt ohne ein einziges Staubkörnchen wienern. Aber es ist tatsächlich möglich beim Einsatz von 1-2 Stunden am Tag die Wäsche auf zu hängen, zu saugen oder was auch immer anfällt. Auch mit Kindern geht das. Wenn die Kinder klein sind, schlafen sie tagsüber viel oder möchten eh getragen werden. Das alles sind gute Momente, um mal etwas zuhause zu machen und nicht bis zum Abend zu warten, um dem Mann ein perfektes Chaos zu präsentieren und ihm zum helfen zu zwingen. Auch mit größeren Kindern kann man den Haushalt erledigen und die Kinder im besten Fall dazu animieren, mit zu machen. Und vor allem solltest Du nicht zu streng mit dir sein, denn es geht hier um Haushalt nicht um einen Nobelpreis für das sauberste Zuhause. Meine Tochter war ein Schreibaby und hatte sehr oft das Bedürfnis, auf den Arm genommen zu werden. Ich habe sie also immer bei mir haben müssen, was auch völlig verständlich war, da wir nach der Geburt getrennt wurden und sie die erste Zeit auf der Frühchenstation verbracht hat. Allerdings habe ich es gerade dann geschafft, meine Wohnung sauber zu halten, da ich hin wie her mit ihr auf dem Arm herumlaufen musste. Es gibt immer eine Möglichkeit seine Kinder mit einzubinden.

Nächtliches Aufstehen

Auch bei diesem Thema scheinen sich die Geister zu scheiden. Zumindest bei stillenden Müttern ist klar, dass diese Nachts das Kind füttern müssen. Wer jedoch die Flasche gibt, verfällt automatisch in die Erwartung, dass der Mann nachts auch mal die Flasche geben kann, damit die Frau mal eine Nacht durchschläft. In den meisten Fällen stellt sich diese Vorstellung als utopisch heraus und das Ganze endet im Frust. Dabei vergessen wir, dass wir zwar nicht die ganze Nacht schlafen, in der Elternzeit jedoch so gut wie jeden Tag die Möglichkeit haben, uns irgendwann wieder hin zu legen, während Dein Mann nach einer unruhigen Nacht übermüdet am PC oder in der Industriehalle steht oder sitzt, am Steuer ist oder eine andere Tätgkeit ausübt, bei der er voll und ganz dabei sein sollte. Auch wenn Du mehrere Kinder hast, wird es Dir niemand übel nehmen, wenn Dir in einer ruhigen Minute die Augen zufallen oder Du dich mit dem Baby bewusst schlafen legst, während die größeren Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Dein Partner unter dem Tag nicht hat. Wer jedoch dennoch einfach Erholung braucht, kann folgendes tun:

  • Ein Beistellbett im Zimmer in Bettnähe anbringen. Mir hat es wahnsinnig geholfen, nachts zwar aufwachen, jedoch nicht herumlaufen zu müssen. Es hilft Dir zwar nicht beim Fläschchen machen, bei der nächtlichen Suche nach dem Schnulli jedoch sehr viel
  • Bewusste Schlafenszeiten vereinbaren. Dein Mann kann Dich auch mal am Wochenende morgens länger schlafen lassen oder mal am Tag etwas mit den Kids unternehmen, damit Du dich hinlegen kannst. So kannst Du deine Batterie aufladen, ohne seinen Schlaf zu unterbrechen.
  • Schlafen wenn das Baby schläft. Ganz ohne schlechtes Gewissen, dass der Haushalt legen lässt, denn der lässt sich, wie oben erwähnt, auch mit wachen Kindern erledigen
Die Kinder abnehmen

In diesem Punkt ist ganz klar: es sind nicht Deine Kinder sondern eure. Jedoch solltest Du nicht dem Mann mit einem schreienden Kind im Arm im Treppenhaus entgegen rennen und „jetzt bist Du dran“ rufen. Mein Mann hat in der Elternzeit zum Beispiel immer das Abendritual übernommen, ihr die Flasche gegeben und sie ins Bett gebracht. Das hat der Bindung der beiden richtig gut getan und ich hatte etwas „kinderfreie Zeit“ für mich. Auch am Wochenende kann der Papa ruhig mal auf den Spielplatz oder einen Spaziergang gehen.

Genieße die Zeit und sei Dankbar

Was viele vergessen ist der Wert an dieser tollen Zeit, die sie mit ihren Kindern gemeinsam zuhause verbringen dürfen. Sehr viele Frauen sehen es als anstrendend, mit dem Kleinkind zuhause zu bleiben und für alles, was daheim ist, verantwortlich zu sein. Sie fühlen sich oft mit dem Haushalt und der Erziehung alleine und sehen den Umstand eher als eine Last. Du darfst aber nie vergessen, dass nicht alle den Luxus haben, mit ihren Kindern zuhause sein zu DÜRFEN. Ich musste als meine Tochter 15 Monate alt war, in den Job vollzeit zurückkehren. Und ich habe es immer bereut, so viel Zeit mit ihr verpasst zu haben. Auch wenn es daheim anstrendend war, es war immer noch anstrengender sie zu vermissen. Du hast jederzeit die Möglichkeit, raus zu gehen, Menschen zu treffen, mit deinen Kindern zu spielen, ins Freibad zu gehen. Du kannst machen, was immer dir auch gefällt. Also bitte versuche das ganze als Geschenk und nicht als Strafe zu sehen.

Wie war das bei Dir? Woei hilft Dein Mann zuhause? Und was erwartest Du von ihm?

 

16 Gedanken zu „Unterstützung zuhause -wie viel darf ich als Hausfrau von meinem Mann erwarten?

  1. Waoh, was für ein toller Mann ich getroffen habe. Dr. Great Mutaba, du bist ein Gott, der zu mir geschickt wurde, weil ich nie gelehrt habe, meinen Geliebten wieder zurück zu haben, bis er mir die wahren Kräfte des Bannes gezeigt hat, indem er mir meinen Geliebten innerhalb von 24 Stunden zurückbrachte, du bist ein großartiger Mann, den ich dir gebe Ehre, denn du hast mich wieder eine glückliche Frau gemacht, alle da, ich möchte, dass du weißt, dass dieser große Mann namens Dr. Great Mutaba ein Mann Gottes ist, der gesandt wird, um unsere Ehen und Beziehungen zu retten. Wenn jemand Beziehungshilfe braucht, rate ich Ihnen, sich mit Dr. Great Mutaba in Verbindung zu setzen, weil er getestet und vertraut ist. Ich glaube nicht, dass es irgendjemand anderen wie Dr. Great Mutaba gibt, weil seine Kräfte einfach zu aktiv sind, um die Beziehung zu retten. So können meine Brüder und Schwestern Sie mit Dr. Great Mutaba kontaktieren: greatmutaba@yahoo.com

  2. Ich komme aus den USA. Ich möchte mein wunderbares Zeugnis darüber weitergeben, wie ich meinen Ehemann zurückbekommen habe, bei dem ich geschworen habe, dass er mich ohne Grund einer anderen Frau überlassen hat, und ich versuche, die Dinge noch für uns beide zum Laufen zu bringen Die Dinge wurden schlimmer und ich liebe ihn so sehr und es gibt nichts, was ich tun könnte, um meinen Ehemann zurückzubekommen, bis ich im Internet eine Aussage einer Frau namens Stella tea aus Australien traf, die über einen mächtigen Zauberwirker sprach, der ihren Ehemann zurückbrachte Innerhalb von 24 Stunden entschloss ich mich, es zu versuchen und zu meiner größten Überraschung tat er es auch für mich, genau wie für Stella und ich habe viele Leute, die sich über gefälschten Zauberwirker beschwerten, aber dieser, den ich traf, war ein echter Zauberwirker, der hilf mir mein problem zu lösen, für das ich keine lösung habe, stelle ich viele meiner besten freunde vor, die ähnliche probleme haben und deren probleme mit der großartigen hilfe von PRIEST iboro gelöst wurden. die ihnen helfen, ihre liebhaber innerhalb von 24 stunden zurückzubekommen. Ich bin so froh, dass mein Mann wieder zu mir zurück ist, und das Das überraschendste ist, dass unsere Liebe sehr stark ist, jeder Tag ist Glück und Freude. und es gibt nichts Vergleichbares mit dem Mann, den du liebst. Ich bin so glücklich, dass meine Liebe mit Hilfe von PRIEST DR. ose zu mir zurückkehrt. Wenn du ein ähnliches Problem hast, rate ich dir, ihn zu kontaktieren. Er ist da, um dir zu helfen und zu helfen Ein Lächeln auf Ihrem Gesicht, das er mir und anderen angetan hat. Kontakt-E-Mail oder [osd4372@gmail.com], über das Sie / whatsapp ihn anrufen können, ist die Handynummer +2349063402632

  3. Auch wenn jetzt einige Zeit schon vergangen ist, muss ich doch auch etwas zu diesem Thema sagen. Auch ich habe Vollzeit gearbeitet und das bedeutet nicht nur 40 Stunden pro Woche, bevor das erste Kind kam. Das erste Kind war ein Schreibaby und daher wundert mich auch dein Kommentar sehr. Denn ein Schreibaby bedeutet im Normalfall, dass du nichts anderes mehr schaffst als sich um das Baby zu kümmern. Ich habe weder gegessen, noch geduscht, geschweige denn den Haushalt gemacht. Ich war vollkommen am Ende und das tatsächlich 24 Stunden am Tag. Ich hatte keine Möglichkeit zu schlafen, denn die Schlafabschnitte meines Kindes waren maximal 20 Minuten. Bis ich zur Ruhe kam und vielleicht einmal geduscht hatte, war das Kind einfach wieder wach. Mein Mann kam auch ziemlich gerädert von der Arbeit, daher habe ich auch keine große Mithilfe erwartet, und auch so hatten wir es ausgemacht. Ich habe die Nächte und nahezu die kompletten Tage übernommen sobald mein Mann wieder arbeiten musste und das war zwei Wochen nachdem die Schreiphase begann, die dann mehrere Monate andauerte. Ich möchte niemandem näher beschreiben, wie unser Haushalt aussah. Es war eine absolute Katastrophe! Omas und Opas hatten kaum Verständnis, da sie das Ausmaß der Schreibphase überhaupt gar nicht einschätzen konnten. Sie haben ja immer maximal 2-3 Stunden an einem Tag mitbekommen und dachte das seien die einzigen Stunden, in denen das Kind schreit. Leider hatten wir auch nicht so viel Unterstützung, da alle meinten, ein schreiendes Baby gehöre zur Mutter. Im Nachhinein möchte ich sagen, dass das die schlimmsten Jahre meines Lebens waren, was mich selber traurig macht, denn ich liebe meine Kinder und hatte mir diese Phase wirklich anders vorgestellt. Ich bin wirklich neidisch, wenn andere Mütter von der Babyphase schwärmen. In dieser Zeit hätte ich mir sicherlich mehr Mithilfe von meinem Mann gewünscht. Hin und wieder habe ich gemeckert, aber schlussendlich war es wie es war. Ich hatte nämlich auch Verständnis für meinen Mann. Es kam ein zweites, zu den Zeitpunkt ungeplantes Kind, das zwar kein Schreikind war, aber ich hatte ja noch Kind Nummer eins. Dieses Kind war noch nicht im Kindergarten denn es war noch recht jung. So konnte ich mich wieder kaum erholen. Ich kämpfte abwechselnd darum dass beide Kinder ihren Mittagsschlaf bekamen. Das größere Kind glücklicherweise nur noch einmal am Tag, aber das Baby musste ich bis zu vier mal in einen Mittagsschlaf versetzen, was mir jegliche Kraft raubte. Beide Kinder hassen es zu schlafen. Dementsprechend viel Mühe musste ich aufwenden (ich hatte damals zusammengezählt, es waren in Hochzeiten ca 8h am Tag) um sie zum Schlafen zu bekommen. Bei Kind Nummer eins war es, als es Baby ubd einziges Kind war, wie beschrieben, kaum möglich. Teilweise schrie es so lange bis es um 5:00 Uhr morgens mitten im Schreien umkippte und „zwangseinschlief“. Baby Nummer zwei war insofern einfacher, als dass es weniger schrie und auch zumindest mit einer Kinderwagenfahrt in den Schlaf zu befördern war. Nur was sollte ich in der Zeit mit einem anderthalbjährigen Kleinkind machen? Alleine zu Hause lassen? Mitnehmen und durch Schreien und Anstupsten das Geschwisterkind wach halten? Laufen konnte es auch nicht so weit, als dass ich es wenigstens neben her laufen lassen könnte, denn Stehenbleiben, in die falsche Richtung rennen oder einfach laut Schreien waren ja auch schon Störfaktoren, die den Schlaf von Kind Zwei verhinderten. Meine Lösung war in unserer Einfahrt auf und ab zu laufen und das anderthalbjährige Kind im Wohnzimmer allein zu lassen. Da Kind Nummer eins aber unheimlich gerne kletterte, musste ich die Kinderwagenfahrt und den Versuch mein Kind zwei zum einschlafen zu bringen immer wieder abbrechen, wenn das Kleinkind im Wohnzimmer vom Sofa oder vom Stuhl oder von der Fensterbank oder sonstigem gefallen war. Der Versuch Baby Nummer zwei in den Schlaf zu befördern war in dem Moment jeweils abgebrochen und musste danach natürlich von neuem gestartet werden. Anfangs klappte dies noch in 10 Minuten nach einigen Monaten brauchte Kind Nummer zwei mindestens 1 Stunde Kinderwagenfahrt um einzuschlafen. Sobald das Baby schlief platzierte ich den Kinderwagen vor die offene Haustür und rannte zu Kind Nummer eins hinein und mit diesem zu spielen oder auch dieses ins Bett zu bringen, während ich den Kinderwagen, der da ja vor der Tür stand natürlich nicht sagen. Kind Nummer eins weigert er sich aber auch einzuschlafen, so dass ich mich eigentlich eine halbe Stunde daneben sitzen musste. Dies war aber schier nicht möglich. So versuchte ich immer wieder mich hinaus zu schleichen, was aber nicht gelang. Aber ich konnte doch nicht ein Baby vor der offenen Haustür stehen lassen, ohne, dass irgend jemand diesen Wagen im Blick hat…. Ich denke langsam kann man verstehen, warum dieser Zeit so anstrengend war. Ans Putzen, Kochen oder einfach nur Duschen habe ich einfach noch nicht einmal mehr gedacht. Und ich muss gestehen, dass ich meinen Mann sehr häufig beneidet habe, dass er „einfach arbeiten“ durfte. Aber erstaunlicherweise erinnere ich mich an den Gedanken, dass ein Baby mit Kleinkind (das die Schreiphase überwunden hatte und gerade durch schlief) irgendwie doch noch einfacher war als das einzelne Schreibaby. Denn alle 2-3 Wochen gab es mal den Moment, wo doch beide schliefen!!! Irre, nicht? Es war wie Urlaub mal 20min Zeit zum Duschen zu haben und Bettwäsche und Handtücher waschen zu können!
    Und als Kind eins dann in den kindergarten ging, waren es nur noch 3-4 Mal 1-2,5h spazieren, damit Kind zwei ein- und auch durch-schlief. Mit meinem Schlafdefizit der letzten Jahre im Gepäck, konnte ich diese Zeit aber noch immer nicht genießen. Ich schlief zwar nicht mehr immer wieder bei Schwiegereltern auf dem Stuhl sitzend ein, aber ich war noch so k.o., dass versuchte viel Zeit auf dem Sofa zu verbringen. Bis heute haben wir uns nicht ganz erholt von den Strapazen. Dabei ist unser „großes Kind“ nun schon 2 Jahre im Kindergarten und Kind zwei schläft auch schon seit einem Jahr (fast immer) durch…

  4. Ziemlich heftige Reaktionen hat es hier. Das Thema scheint zu polarisieren. Ich bin meiner Mutter dankbar, dass sie nicht nebenher noch arbeiten war. Und ein Haushalt mit 4 Mädchen, zwei Hunden und einem Hektar parkähnlichem Garten war sie tatsächlich ausgelastet. Heute, in der Pension ist mein Dad im Garten zuständig und für die Hunde. Und sie fürs Haus. Arrangieren muss man sich halt.

  5. Zwar war ich nie zu Hause, aber wenn ich mal alleine mit den Kinder war, hatte ich so gut wie keine Zeit für den Haushalt… Deshalb war ich sehr froh, dass mein Mann in Elternzeit war. Mich macht es wahnsinnig, Zeit zu haben und einfach nichts erledigen zu können… Zwar musste ich dann nach der Arbeit viel zu Hause erledigen, aber ich hatte volles Verständnis dafür, dass mein Mann zu nichts gekommen war.

    Mit größeren Kindern ist das sicher etwas anderes, aber mit Baby und später Baby plus 1-jährigem Kind haben wir das beide schlecht nicht hinbekommen.

    1. Ja das stimmt! Als wir beide noch voll gearbeitet haben, war das bei mir nicht anders. Jetzt im Beschäftigungsverbot ist es aber selbstverständlich für mich, die Arbeit zuhause zu übernehmen.

  6. ich kann mir sehr gut vorstellen, dass genau dieses Thema natürlich sehr schnell zum Problem in einer Beziehung werden kann! persönlich erwarte ich auch eine aktive Teilnahme bzw. Mithilfe von meinem Partner – wenn z.B. in bestimmten Dingen gut ist, kann man so auch gut nach der Neigung gehen, wer welche Aufgabe übernimmt 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  7. Toller Artikel! Leider kenne ich sehr viele, denen man diesen dringend zum Lesen geben müsste.
    Ich selbst habe neben meiner Selbständigkeit meinen Sohn alleine großgezogen und unser Leben auch alleine finanziert. Klar, er war bei Veranstaltungen, bei denen es galt „jeder bringt was mit“, immer der mit der Torte vom Konditor, aber er war überall dabei, nebst Ausübung, aller möglichen Sportarten, Freunde besuchen, Spielplatz gehen und Co. Perfekten Haushalt mit Böden, von denen Du hättest essen können, blitzblank geputzen Fenster und dergleichen hat es bei uns nicht gegeben, aber dafür jeden Tag von mir frisch selbst gekochtes Essen und eine gemeinsame Mahlzeit. Er konnte in sämtlichen Sportgruppen sein – von Tennis, über Golf, Eishockey bis Skiverein. Natürlich inklusive zeitaufwendigem Taxiservice von mir und am Wochenende selbstverständlich mit braver Mama als Zuseherin bei Turnieren, Rennen und Co.
    Dies habe ich natürlich alles neben/zu meiner Arbeit gemacht. Wie ich es geschafft habe? Keine Ahnung – aber wenn einem etwas wichtig ist, findet man immer einen Weg. Man muss halt den Willen, das Engagement und das Interesse mitbringen und sich selbst auch mal hintan stellen können. Und das sollte man als Mutter schon machen.
    Deshalb ist es mir schier unerklärlich, wenn Frauen, die lediglich Haushalt und Kind versorgen müssen und auf Kosten ihres Mannes leben, mit Überforderung kommen. Sorry, Ladies – aber wenn Ihr das nicht hinbekommt, was kriegt Ihr dann überhaupt gebacken?
    Sobald jemand sich für das Zuhause bleiben entscheidet – und die Entscheidung finde ich bei allen, die es sich leisten können wirklich mehr als super – sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, seinen Teil zum gemeinsamen Leben zumindest in Form der Hausarbeit beizutragen.

    Nun, wie gesagt, ich finde den Bericht und Deine Einstellung toll – hoffe, es lesen viele und sie nehmen es sich zu Herzen!

    Liebe Grüße,

    Doris von https://diegutelaune.com

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar Liebe Doris! Mir scheint als wärst du die erste, die den Beitrag wirklich gelesen hat und es freut mich, dass du meine Meinung teilst. Oft denke ich, dass Frauen, die zu viel erwarten selbst noch nicht wirklich gearbeitet haben. Aber wer weiß das schon, vielleicht vergessen sie nur schnell

  8. Deinen Beitrag finde ich toll. Generell muss ja jedes Paar selber den richtigen Weg finden. Ich war damals mit dem Kind auch fast zwei Jahre zu Hause und mochte irgendwann bestimmt Haushaltstätigkeiten einfach nicht mehr machen. Die hat mir dann aber mein Mann abgenommen. Wir haben uns ganz gut aufgestellt und wechseln uns auch ab. Je nachdem wer mehr Zeit und Lust hat, macht dann auch die anfallen Arbeiten im Haushalt. Streit gibt es da bei uns keinen.

    Liebe Grüße,
    Mo

  9. Der Haushalt ist immer so ein Thema bei uns. Wir sprechen viel darüber, aber so Kleinigkeiten klappen einfach nicht in der Kommunikation. Daran üben wir derzeit intensiv. Übung mach den Meister und immerhin sind mein Verlobter und ich beide noch jung und auch nach knapp 2 Jahren ist das Zusammeleben etwas vollkommen fremdes, denn ich habe vorher keinen eigenen Haushalt gehabt, was sich wirklich bemerkbar macht.

    Liebe Grüße
    Freyja
    https://www.freyjasthing.de

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