Tipps für mehr Motivation

Wahrscheinlich kennst auch Du dieses Problem nur zu gut: Du hast so viel zu tun, aber Du bekommst Deinen Hintern nicht hoch. Es gibt da etwas, das Dich hindert und festhält. Das kann in unterschiedlichen Lebensbereichen passieren, dass Dich nichts mehr antreibt oder voranbringt. Sei es die Beförderung, die Dir winkt, ein Trip, den Du unbedingt anschlagen möchtest oder auch nur der Haushalt, der vergebens auf Dich wartet. Du schaffst es nicht so richtig, diese Sachen anzupacken und lässt sie schleifen. Das Problem ist: Dir fehlt die nötige Motivation! Das ist jedoch kein unlösbares Hindernis, denn diese kannst Du dir ganz einfach wieder zurück gewinnen 🙂 Meine ultimativen 5 Tipps für mehr Motivation möchte ich heute mit Dir teilen!

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Ich denke, dass es ganz normal ist, dass unsere Motivation im laufe der Zeit schwankt. Mal haben wir mehr Elan, etwas zu erreichen und mal weniger. Das Gute ist, ist sie ein mal verloren, kann man sie ganz schnell mit ein paar Tricks wieder erlangen. Dafür musst Du nur diese Schritte befolgen und natürlich Deinen inneren Schweinehund überwinden, der dich festhält.

Auch ich Kämpfe oft mit fehlender Motivation. Doch sie ist es, die uns Menschen in unserem Tun vorantreibt. Wenn Du jedoch ein Mal eine Möglichkeit gefunden hast, Dich zu motivieren, kannst Du das jederzeit wiederholen. Deshalb möchte ich Dir helfen und Dir Tipps auf den Weg geben, wie Du Deine Motivation wiederfinden und vor allem dauerhaft abrufen kannst.

Das ganze schaffst Du in 5 einfachen Schritten:

Setze Dir ein genaues, machbares Ziel

Das Ziel ist der Weg: zuallererst musst Du für Dich definieren, was genau Du möchtest. So weißt Du ganz genau, wo Du hin willst und kannst Dir dieses Ziel immer vor Augen halten.

Solche Ziele können sein:

  • Ich möchte endlich eine ordentliche Wohnung
  • Ich möchte die Stelle xy in meinem Unternehmen
  • Ich möchte das Unternehmen wechseln und als xy arbeiten
  • Ich möchte das Land xy besuchen
  • Ich möchte fit werden und Sport machen
  • Ich höre auf zu rauchen

Das sind natürlich alles große Ziele. Du musst nicht zwingend auf etwas großes hinarbeiten, weshalb es sich manchmal auch lohnt, kleine Wochenziele oder sogar nur Tagesziele zu setzen. Auch hierfür lohnt es sich, Motivation aufzubauen:

  • Am Ende des Tages möchte ich die Aufgabe xy abgearbeitet haben
  • Das Projekt xy muss heute Abend abgeschlossen sein
  • Wenn ich heute ins Bett gehe, muss die Kammer endlich ausgemistet sein
  • Heute schreibe ich den Beitrag xy

Nur wenn ein Ziel vorhanden ist, kannst Du Dich dafür motivieren. Anderenfalls kann es passieren, dass Du keine Linie findest und herumirrst, da Du ja nicht weißt, wo Du überhaupt hin willst. Logisch oder?

Das wichtigste ist aber, dass das Ziel realistisch ist. Nichts macht deine Motivation mehr kaputt, als ein Ziel, das dich erschlägt, weil es auf keinen Fall machbar ist. Es darf nicht über dich hinaus wachsen und unmachbar wirken, sonst erreichst Du das genaue Gegenteil!

Welche Ziele ich mir für das aktuelle Jahr gesetzt habe, findest Du in diesem Beitrag

Lobe Dich selbst

Nichts ist mehr Balsam für die Seele, als Anerkennung. Oft mangelt es uns aber schon an der Anerkennung für uns selbst. Wir übersehen die Erfolge, die wir selbst leisten oder machen sie klein. “Ach das ist doch selbstverständlich” oder “nicht der Rede wert”.

Doch genau das ist es, was Deine Motivation verstärkt. Wenn Du dir selbst sagst, dass Du die Sache gut gemacht hast, weit gekommen bist oder einfach nur stolz bist, überhaupt begonnen zu haben, dann wird das Gehirn dieses positive Erlebnis speichern.

Vielleicht steigert es auch Deine Motivation, in dem Du kleine Erfolge belohnst. Möchtest Du zum Beispiel aufhören zu rauchen, dann lobe Dich, wenn Du schon eine Woche ohne Zigaretten geschafft hast und kaufe Dir von dem Geld, das Du verraucht hättest neue Schuhe. Das spornt immer etwas mehr an, als sich nur zu denken “das habe ich gut gemacht”

Ein Quentchen Selbstgefühl ist uns zum Fortkommen in der Welt mehr wert als ein Zentner Wissen und Können

Unbekannt

Erkenne Deine Motivatoren

Jeder Mensch hat bestimmte Gründe, die einen antreiben. Diese werden auch Motivatoren genannt. Um Deine Motivation zu stärken musst Du dir bewusst werden, welche Motivatoren wichtig sind, um Dein Ziel zu erlangen.

Wenn Du beispielsweise auf eine Beförderung hin arbeitest, halte Dir vor Augen, dass Du dann mehr Geld verdienen wirst, mehr Verantwortung tragen darfst oder Dein Aufgabenfeld sich verändert und Du endlich die Tätigkeit ausüben kannst, die Dir Spaß macht.

Solltest Du Motivation für ein familiäres Ziel haben, hilft es Dir sicher Dir vorzustellen, dass ihr eine schöne Zeit zusammen erlebt, neue Erfahrungen sammelt, euch erholt (wenn euer Ziel ein Urlaub ist) oder mehr Harmonie zuhause herrscht.

Solche Motivatoren können auch andere Personen sein. Vielleicht kann Dein Partner dich motivieren, den einen wichtigen Schritt zu tun? Oder Du lernst mit einer Freundin, die sich in dem Thema gut auskennt auf eine bevorstehende Prüfung?

Besonders beim Thema Sport hat es mir immer geholfen, mir andere Personen zur Hilfe zu holen. Mein Ziel war es fit zu werden, doch mir fehlte oft die Motivation nach einem harten Arbeitstag ins Gym zu gehen. Also verabredete ich mich mit einer Arbeitkollegin und wir fuhren nach Feierabend zu zweit hin. So konnte ich mich auch nicht drücken, weil wir ja verabredet waren.

Erzeuge ein bisschen Druck

Druck und vor allem Stress ist in vieler Hinsicht erstmal negativ belastet. Doch ich habe für mich entdeckt, dass ein gewisser Druck mir vermittelt, dass ich mich jetzt zusammenreißen und edlich etwas tun muss. Das hilft mir oft, meinen Hintern hoch zu bekommen, wenn ich mal wieder festsitze.

Manchmal bleibt mir beispielsweise wenig Kraft, um an meinem Blog zu arbeiten. Die Kleine braucht zur Zeit so viel Aufmerksamkeit und ich habe so wenig Zeit für mich. In dieser freien Zeit fauleze ich oft. Andererseits möchte ich mit meinem Blog aber erfolgreich werden. In so einem Fall hilft es mir, hin und wieder mit anderen Unternehmen zusammen zu arbeiten. Einerseits habe ich so tolle Themen, über die ich schreiben kann und zusätzlich gelange ich so an richtig gute Produkte, die ich nach dem Test behalten darf. Andererseits habe ich so immer den Druck, dass die Artikel raus müssen. Das hilft mir oft, mich zusammen zu raufen.

Weiterhin kannst Du Druck erzeugen, indem Du anderen von Deinem Vorhaben erzählst. Wenn wir auf das Beispiel mit dem Rauchen zurück kommen, wirst Du oft gefragt, wie es denn läuft. So hast Du noch weiteren Druck von Außen.

Arbeite Schritt für Schritt

Nicht demotiviert mehr, als wenn etwas nicht auf Anhieb klappt. Aber das muss es auch nicht, wenn Du richtig vorgehst. Sinnvoll ist es deshalb immer, sich kleine Schritte zu überlegen, wie Du das Ziel erreichen möchtest. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut.

Mein großer Traum ist es, mit meinem Blog bekannt zu werden. Doch das Internet ist riesig und genauso wie es meine große Chance sein kann, ist auch schon eine Menge Konkurrenz vorhanden. Ich bin nun seit über zwei Jahren dabei und habe noch lange nicht die Bekanntschaft erlangt, die ich habe möchte. Auch verdiene ich damit noch kein Geld, was immer mein großes Ziel bleiben wird. Zunächst habe ich mich darauf konzentriert, meine Artikel zu verbreiten und die Firmen, mit denen ich zusammen arbeiten darf werden immer größer. Das spornt mich mehr an, als mit der Einstellung an die Arbeit zu gehen, gleich groß zu sein.

Jetzt bist Du dran: wie motivierst Du Dich am besten? Und was ist Dein Ziel, das Du zur Zeit erreichen willst und nicht kannst? Erzähle mir davon in den Kommentaren!

35 Antworten auf „Tipps für mehr Motivation“

  1. Ein toller Artikel mit hilfreichen Tipps. 🙂
    Mir fehlt auch sehr oft die Motivation an meinem Blog zu arbeiten oder andere Dinge zu erledigen. Ich habe hier auch die Erfahrung gemacht, dass mir Druck da am besten hilft, weil ich es dann eben machen muss.
    Liebe Grüße

  2. Hallo!

    Vielen Dank für deine Motivationstipps. Besonders das Selbstloben fällt mir schwer und kommt viel zu kurz. Jetzt wo du es mir wieder in Erinnerung gerufen hast, werde ich das heute gleich berücksichtigen.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  3. Ich finde deinen Artikel sehr interessant und hilfreich, da ich selber oft Probleme damit habe, mich selbst zu motivieren. Bei anderen ist das kein Ding, die bekomme ich aufgepeppelt, aber mich selbst … Danke für deine Mühe!

    1. Ja das stimmt! Ich kann andere auch eher dazu bewegen, etwas zu tun,als mich selbst. Mit uns selbst gehen wir meist aber viel kritischer um, als mit anderen

  4. Ach ja diese Motivation 😁 ich kenne das nur zu gut, wenn man etwas vor hat fehlt einem oft die Motivation richtig zu starten und dann möchte man es am besten sofort und auf der Stelle. Meine Motivation fehlt mir leider sehr oft, denn da mich mein kleiner Mann so einspannt, bin ich nur froh dann nichts mehr zu machen.

    Liebste Grüße,
    Melanie

  5. Manchmal fällt es einem einfach schwer, sich zu motivieren. Vor allem dann, wenn man in einem kleinen “Loch” steckt und gerade alles doof ist…
    Aber ja, man muss sich selbst loben, ein Ziel setzten, und immer dran denken “Nach jedem Regen folgt Sonnenschein”

  6. Ich muss sagen, je älter ich werde, umso unmotivierter bin ich oft, da tret ich mich manchmal selbst in den Hintern. Im Job z.B. bin ich ganz sicher sehr zuverlässig, aber die Freude, der Schwung und die absolute Begeisterung sind irgendwann verlorengegangen. Bis zur Rente sind es noch 4 Jahre, da muss ich jetzt noch durch 😉

  7. Positiver Stress um sich zu motivieren finde ich nicht schlecht. Empfindet man aber bei einer Aufgabe negativen Stress, dann nützt auch die beste Motivationsstrategie wohl nichts. Und wie du geschrieben hast, man darf sich ruhig für seine Leistung loben! Gehört dazu finde ich.
    LG
    Carina

  8. Lieben Dank für diese Tipps. Ich stimme dir zu, dass Motivation sehr wichtig ist, um sein Ziel zu erreichen. Und besonders der Part mit dem Selbstlob ist schön und wichtig. Das vergessen wir oft.

    Entspannte Grüße
    Sarah von https:www.achtsam.blog

  9. Für mich Dein wichtigster Aspekt, die Ziele sollten realistisch sein. An unrealistischen Zielen scheitern so viel Menschen und versinken dann im Caos. Nichts killt eine anfänglich gute Motivation so schnell, wie ein unrealistisches Ziel.
    Alles Liebe
    Annette

  10. Vielen Dank für die tollen Tipps! Je nachdem um was es geht fällt mir Motivation mal leichter und mal schwerer. Für alltägliches helfen mir To Do Listen sehr, bei größeren Sachen tu ich mich da schon schwerer. Deine Tipps werde ich mal ausprobieren!

  11. Danke für die Tipps. Ich kenne es auch nur zu gut die Motivation zu verlieren und dann wieder hart zu erkämpfen. Beispielsweise schreibe ich gerade meine Masterarbeit und hatte in den letzten Monaten mehr als einmal ein Motivationstief. Dann hab ich mir immer wieder meinen Abgabetermin vor Augen geführt und gesagt: ‘Danach mache ich Urlaub’. Dann wurde der Urlaub gebucht und schon wurde es konkreter. Ich brauche einen gewissen Termindruck, der mich vorantreibt.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Sophia

    1. Liebe Sophia,
      Das peoblem, das du beschrieben hast, kenne ich nur zu gut. Deshalb gehe ich im Beitrag nochmal auf den Druck ein. Ich brauche ebenfalls eine Frist und gleichzeitig eine Belohnung, wenn es dann gelungen ist

  12. Liebe Wioleta,

    oh ja, das Thema Motivation ist an manchen Tagen echt groß bei mir. Meistens hilft es mir mein Vorhaben, sofern möglich, in kleinere Einheiten runter zu brechen und im Anschluss an jede Erledigung etwas zu tun, was mir Spaß macht. Zum Beispiel ein Kapitel in einem Buch zu lesen.

    Deine zusammengestellten Tipps finde ich super. Ich drücke dir fest die Daumen, dass du mit deinem wundervollen Blog den Erfolg bekommst, den du dir wünschst.

    Liebe Grüße,
    Mo

  13. Sich realistische Ziele setzen finde ich super! Und auch sich mit den “richtigen” Menschen umgeben, die einen sehen, so wie man ist und mit den Zielen, die man hat finde ich sehr gut! Nur so funktioniert es auch dass man dauerhaft bei seinen Themen und Visionen am Bal bleibt! Herzlichen Dank! Sirit

    1. Vielen Dank für deinen Zuspruch liebe Sirit! Ich kann aus deinen Tipps immer so viel für mich raus holen und freue mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat

  14. Ich motiviere mich in dem ich es tue ohne darüber grossartig nach zu denken. Ist mir nämlich schonmal passiert dass ich über eine Sache soviel nach gedacht habe und es im Nachhinein nie gemacht habe.
    Ich habe mir selbst ziele gesetzt und auch auf geschrieben diese bearbeite ich schritt für Schritt durch.
    Anerkennung ist schon eine wichtige Sache
    Lg:*

  15. Ich motiviere mich am besten, in dem ich es es einfach mache. Nicht lange darüber den Kopf zerbrechen, sondern es einfach tun. Das funktioniert ganz hervorragend bei mir. Gerade schreibe ich an meinem ersten Buch, Band 1 einer Trilogie und bin da so drinnen, dass es richtig Freude macht zu schreiben. Es gibt Tage, da gestehe ich mir aber auch nur Faulenzer- oder Lesezeit ein und das ist dann in Ordnung. Eines sollte man nie tun: Sich Druck machen.

    Liebste Grüße,
    Merry.

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