Tausend Fragen an mich selbst #3 – #4

Tausend Fragen an mich selbst #3 – #4

Wie ihr über Facebook mitbekommen haben dürftet, sind letzte Woche keine 1000 Fragen online gegangen. Das ist natürlich super, wenn ich meine Vorsätze schon beim zweiten Mal schleifen lasse – allerdings bin ich letztes Wochenende einfach nicht genug an den Laptop gekommen, um den Post fertig zu stellen…

Wenn Mamas krank sind, ist es schon ein großer Umstand für die ganze Familie und vor allem für die Frau selbst. Zudem hatte meine kleine eine schlechte Phase und war immer wach, die Große bekam eine Magen-Darm Entzündung und zu allem Übel mein Mann auch noch Fieber und konnte mich nicht nur nicht unterstützen, sondern musste auch noch gepflegt werden (typische Männergrippe eben). Umso mehr hat es mich gefreut, zum Ende der Woche zumindest einen kleinen Beitrag geschrieben zu haben. Als Entschädigung gibt es die 1000 Fragen nun an zwei Wochen hintereinander.

41. Trennst du deinen Müll? 

In unserem Landkreis ist Mülltrennung sehr wichtig und wir haben für alles seperate kostenfreie Tonnen (das erwähne ich, weil ich tatsächlich Landkreise kenne, die günstige Restmülltonnen vergeben, für Papier aber beispielsweise Gebühren verlangen), für die kleine Restmülltonne zahle ich verhältnismäßig sehr viel. Da ich Schwabe bin, trenne ich also, um Kosten zu sparen.

42. Warst du gut in der Schule?

Ich gehörte zu den Schülern, die nach der 4. Klasse knapp aufs Gymnasium geschickt wurden – aber besser hätten an die Realschule gehen sollen. So habe ich mir zum Teil sehr schwer getan, besonders bei Naturwissenschaftlichen Fächern. In Sprachen war ich hingegen sehr gut und hatte mich gefreut, in der 12. Klasse Kurse wie Literatur und Psychologie belegen zu können. Leider bin ich nicht so weit gekommen, da ich nach der 11. Klasse sitzen geblieben bin und aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 hätte ich zwei Jahre verloren und habe somit die Schulart gewechselt… aber das ist eine andere Geschichte.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?

Ich bin kein sonderlich ausgiebiger Duscher und verbringe nicht sehr viel Zeit dort. Außer mir ist kalt, dann kostet es mich viel Überwindung, raus zu kommen. Dann muss ich das Wasser erst auf kochend heiß stellen, damit die „Abkühlung“ angenehm ist 🙂

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Witzig, denn in genau diesem Moment schaut mein Mann „Interstellar“. Ich habe keine Ahnung, wie weit und unendlich das All ist. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass irgendwo in irgendeiner Galaxie Menschen oder ähnliches leben können.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?

Trotz dessen, dass ich in Elternzeit bin, klingelt mein Wecker immer um 7 Uhr. Ich habe immer das Gefühl, Zeit zu verschwenden, wenn ich zu lange liegen bleibe, außerdem möchte ich einen geregelten Rhythmus meinen Kindern mitgeben. Aber am Wochenende bleiben wir mal bis um 9 liegen, was mir immer sehr spät vorkommt.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?

Ich versuche, den Tag besonders zu gestalten, feiern tue ich ihn aber ungern. Besonders Familienfeiern sind stressig, es wird viel erwartet und am Ende hat jeder schlechte Laune. Ich kann auch schlecht mit der Vorbereitung des Essens umgehen und bei jeder Feier wird dasselbe gekocht… Lieber setze ich mich Abends mit ein paar Freunden zusammen oder fahre mit meinem Mann weg. Zu meinem 25. Geburtstag sind wir zum Beispiel übers Wochenende das erste Mal ohne Kind verreist.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Leider viel zu oft und eigentlich immer, sobald ich mein Handy in die Hände bekomme.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten?

Am liebsten bin ich im Wohnzimmer, da dies der einzige Raum ist, der so eingerichtet ist, wie es mir gefällt. Unser Schlafzimmer ist eine vorübergehende Lösung, da wir Ende des Jahres das Zimmer mit den Mädels tauschen. Somit haben wir wenig Möbel in einem riesigen Raum, der für später für zwei Kids gedacht ist.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

Gestern waren wir bei Freunden, die sich eine Babykatze geholt haben. Sie ist jetzt wenige Monate alt.

50. Was kannst du richtig gut?

Früher hätte ich behauptet, ich kann richtig gut schlafen. Die kleine Lea sorgt aber zur Zeit dafür, dass ich eben dies nicht kann 😉 Ansonsten kann ich natürlich Schreiben, weshab ich ja auch blogge.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?

Meine Kinderliebe, aus der aber nie etwas geworden ist.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? 

Um ehrlich zu sein, kann ich mich nicht daran erinnern…

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?

Mein ideales Brautkleid ist groß, weiß und teuer. Ich habe gerne viele Rüschen und einen tollen Ausschnitt. Wenn wir unsere kirchliche Hochzeit nachholen, möchte ich gerne viel Geld darin investieren.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?

Ich neige tatsächlich dazu, in jedem Schatten etwas fürchterliches zu enzdecken. Besonders in unserer Altbau-Wohnung mit in den Dachgiebel eingebauten, knarrenden Schränken und einem zugigen Dachboden habe ich oft ein mulmiges Gefühl. Deshalb leuchten bei uns nachts immer Lichterketten und Nachtlichter

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?

Diesen Schmuck gibt es nicht. Wenn ich rausgehe, ziehe ich meist meinen Ehering an, wobei mir dieser nach der Schwangerschaft noch nicht wieder richtig passen mag. Zudem trage ich oft was am linken Handgelenk, besonders beruflich oder wenn es etwas schicker sein muss. Hierzu habe ich viel Geld in Uhren gesteckt.

56. Mögen Kinder dich?

Es gibt tatsächlich viele Kinder, die mich nicht sonderlich zu mögen scheinen. Dazu gehören auch Freunde meiner Tochter.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Wenn ich ins Kino gehe und das viele Geld investiere (wie gesagt, ich bin Schwabe), dann muss sich der Film endweder Effektemäßig lohnen oder ich muss mich so lange drauf gefreut haben, dass ich es nicht abwarten kann. Somit schaue ich die meisten Filme lieber zuhause.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?

Meienn Kindern gegenüber bin ich streng aber fair und gebe dann doch eher mal nach. Mit mir selbst sieht das aber ganz anders aus, da kann ich eher kritisieren und wütend sein.

59. Schläfst du in der Regel gut? 

Wie oben erwähnt, war Schlafen eigentlich meine absolute Leidenschaft und mein Talent. Meine Kinder machen mir dies aber nicht unbedingt möglich. Meine große hat sehr lange schlecht geschlafen und ist mit ihren 5 und halb Jahren quasi aus dem Gröbsten raus, damit meine Kleine die Nacht zum Tag machen kann. Allerdings schlafe ich so gut, dass es mir nicht mal was ausmacht, die Nacht mit dem Kind Bauch an Bauch auf dem Rücken liegend zu verbringen und quasi ausgeschlafen zu sein.

60. Was ist deine neueste Entdeckung? 

Das Automatik fahren. Wie vor drei Wochen erwähnt, habe ich dies zum ersten Mal ausprobiert und bin mittlerweile begeistert. Wenn ich mir mal wieder ein eigenes Auto zulege (Aufgrund meiner Elternzeit haben wir nur eines und das gehört hauptsächlich meinem Mann), dann wird es auch wieder ein Automatik sein.

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Ich habe absolut keine Vorstellung davon, was nach dem Tod folgt und bin leider auch nicht sehr gläubig. Da meine Oma nun 89 wird und zunehmend kranker ist, mache ich mir oft Sorgen um den Tod selbst. Aber eine schöne Vorstellung, was mit uns danach passiert, kann ich mir einfach nicht zurechtlegen.

62. Auf wen bist du böse?

Böse bin ich auf gewisse Familienmitglieder. Ich hatte nie ein schönes Familienleben, der Kontakt zur väterlichen Seite ist beinahe abgebrochen, und auch nähere Familienmitglieder regen mich in letzter Zeit zunehmend auf. Aber das sind ganz komplizierte Geschichten…

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Ich bin ein verwöhnter Autofahrer und bevorzuge tatsächlich den unabhängigen Weg mit dem eigenen Auto. Da ich nun aber keines habe, muss ich ab und zu darauf zurückgreifen.

An dieser Stelle möchte ich mich aber kurz aufregen: denn wir werden zunehmend darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig Klimaschutz ist und die Abgase minimiert werden müssen. Wenn ich jedoch zwei Orte weiter mit dem Bus hin und zurück fahre, zahle ich fast 7€… in nicht mal 20 Kilometern! Ich denke, dass viele Menschen öfter darauf zurückgreifen würden, wenn die Preise sich dementsprechend anpassen würden. Stattdessen wurde ja aber die Dieselsteuer erhöht… nun ja.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Ich habe oft Kummer, wenn ich an meine Kindheit zurückdenke. Denn besonders jetzt als Mama sehe ich, was bei uns damals schief gelaufen ist und ich wünsche mir oft, ich hätte eine bessere Kindheit gehabt.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Ich hatte früher, galube ich, keine genaue Vorstellung darüber, was ich mal werden will und habe oft vor mich hin gelebt. Nun habe ich eine Ausbildung und habe mich erstmal dazu entschieden, mich aufs Mama-Sein zu konzentrieren. Und das war, sofern ich mich erinnern kann, nie der Plan.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Ich bin ein sehr steifer Mensch und tanze nicht.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Da ich sehr jung geheiratet habe, hatte ich nie wirklich einen Geliebten. An meinem Mann schätze ich es aber, wenn er auf mich eingeht und nicht nur nach sich selbst guckt (was bei Männern wohl oft das Problem sein soll).

68. Was war deine größte Anschaffung?

Unsere größte Anschaffung war unser Passat, den wir im Oktober gekauft haben.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Ja, oft sogar! Ich verzeihe recht schnell wieder und es kommt oft vor, dass abgebrochene Freundschaften wieder nach einer Weile und einigen Gesrpächen wieder zustande kommen. Wer die zweite Chance allerdings nicht nutzt, kommt weg.

70. Hast du viele Freunde?

Nein, gar nicht. Ich war nie der Mensch, der von vielen Freuden umgeben war und mit ganzen Cliquen unterwegs war, sondern eher immer gediegen mit einzelnen Personen.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Weniger ein Wort sondern viel mehr ein Satz: „Weiß ich nicht“. Das ist zur Zeit die Standardantwort meiner großen Tochter auf ALLES.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Ich war vor zwei Jahren kurz zu sehen. Unser Ort wurde 1250 Jahre alt und es gab einen großen Umzug, der an unserem Haus vorbeilief. Dort war natürlich auch das Fernsehen unterwegs und man sieht mich ein paar mal ganz kurz.

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Meist bin ich vor schwierigen Gesprächen nervös. Letzte Woche habe ich so eins mit meiner Tochter geführt.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

Meine Familie! Wenn sie nicht da sind, ist es immer ganz komisch still. Ich mag es oft nicht mal, wenn die Große irgendwi übernachtet, es fehlt einfach etwas.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

In der digitalen Welt ist es sehr schwierig, sich nicht zu informieren, da man mit Informationen beinahe überschüttet wird.

76. Welches Märchen machst du am liebsten?

Ich mag Märchen nicht besonders und finde sie oft grausam und gruselig. Mir ist unbegreiflich, wie man sowas den Kindern vorlesen kann.

77. Was für eine Art Humor hast du?

Ich bin ein sehr sarkastischer Mensch und habe einen Humor, den viele nicht verstehen.

78. Wie oft treibst du Sport?

Früher habe ich viel Sport gemacht. Vor der Schwangerschaft war ich mehrmals die Woche im Fitness, danach im Prekanga. Zur Zeit mache ich gar nichts, versuche aber jeden Tag raus zu gehen und zumindest mit der kleinen Laufen zu gehen.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Ich hatte nie den Eindruck, als würden sich Menschen an mich erinnern, also eher nein. Aber ich dränge mich auch nicht gerne in den Vordergrund.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Auf meine Familie und mein Handy. Ersteres habe ich sehr gerne um mich, zweiteres ist eine Last.

Das waren sie, 40 Antworten zu dem 1000 Fragen an mich selbst 🙂

19 Gedanken zu „Tausend Fragen an mich selbst #3 – #4

  1. Ehrliche Antworten liest man bei dieser 1000 Fragen-Challenge ja eher selten. Danke, dass das bei Dir anders ist. Mir ist schon klar, dass das nicht immer einfach ist, aber wer sich dazu entschließt weiß ja auf was er sich einlässt.
    Alles Liebe
    Annette

  2. Liebe Wioleta,

    deine Sorge um die Oma kann ich gut verstehen und auch, dass dich das Thema Tod doch jetzt mehr beschäftigt. Früher konnte ich das Thema auch nie wirklich greifen und kam auch mit dem „Himmel“ und der „Hölle“ nicht gut klar. So richtig mit dem Thema musste ich mich dann auseinandersetzen, als meine Lieblingsoma starb und ich meinem Kind begreiflich machen musste, dass sie nicht wieder kommen würde. Das fand ich wirklich schwer, weil ich nicht an Gott und das alles glaube.

    Ach ja, Schlafen kann ich auch. Sehr gut. Genauso wie du liebe ich den Schlaf :).
    Persönlich denke ich ja, wir müssen gar nicht hunderte von Freunden haben. Denn es kommt ja darauf an, dass sie da sind, wenn wir sie am nötigsten brauchen.

    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Antworten.
    Bis dahin,
    liebe Grüße,

    Mo

  3. Oh je, jetzt hoff ich erstmal, dass wieder alle gesund und fit sind!! Ist leider die Jahreszeit, wo jetzt alles wieder rum geht!

    Hast du dir die Fragen selbst ausgedacht oder sind die vorgeschrieben? Aber immerhin hast jede Menge davon wieder beantwortet! Seh es positiv, du bist schon bei 80!!

    Was ist Prekanga??

  4. Sehr schöne Fragen und Antworten, aber das einizige an das ich jetzt denke ist – KATZENBABY <3 <3 <3 Ich will auch eines streicheln, oder besser noch, ich will eines haben 🙂

  5. In einigen deiner Antworten erkenne ich mich wieder. Zum Beispiel darin, dass ich auch lieber mit einzelne Personen meine Zeit verbringe, statt immer eine Riesenclique um mich herum zu haben. Auch dass ich mich eher nicht in den Vordergrund dränge…
    Bin gespannt, wie die nächsten Fragen beantwortet werden!
    Viele Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

    1. Liebe Claudia,
      Ich kann dir gerne meine kleine vorbei bringen 🙂 wenn du nachts mehrmals über eine Stunde wach bist, kommt dir 7 Uhr sehr früh vor 🤣

  6. Haha … die letzte Frage hätte ich auch so beantwortet. Hab dazu vor kurzem bei einer Diskussionsrunde teilgenommen. Seitdem verzichte jetzt öfter ganz bewusst auf das Handy und verbringe Handyfreie Zeit mit meinen Kindern. Kann ich nur empfehlen.

    lg
    Verena

    1. Ich habe letztens einen Artikel einer Jugendlichen gelesen, die sich über das Handy der Mutter aufregt. Eigentlich erschreckend, wie abwesend uns die Kids dann erleben

  7. Ach ist das schön, dass Du auch bei den 1000 Fragen dabei bist, Jetzt konnte ich in Erinnerungen schwelgen, weiß ich auch, was ich geantwortet habe.

    Lieben Gruß, Bea

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