Wasser ist manchmal dicker als Blut – über zerfallene Familien und verpasste Chancen

Ich habe in meinem Leben sehr oft das Gefühl, dass uns nichts in die Hände fällt. Wir sind definitiv Menschen, die um alles hart kämpfen müssen und sich alles erarbeiten. Es gibt nichts geschenkt – nicht einmal Menschen, die uns schätzen. Während ich viele Freunde habe, den Familie das wichtigste ist und die von allen Seiten Unterstützung und Liebe bekommen, sehe ich bei uns oft, dass es immer nur Stress und Probleme gibt. Bis Freitag habe ich diesen Umstand einfach so hingenommen. Doch als ich am Freitag abend auf mein Handy schaute, erschütterte es mein Leben und hat sehr viele Gedanken in mir zum Laufen gebracht. Nichts ist mehr, wie ich es mir zurecht gelegt hatte und es Jahre lang so akzeptierte. Denn am Freitag habe ich erfahren, dass meine Oma väterlicherseits im Sterben liegt. Das war auch der ganze Inhalt dieser Nachricht von meiner Tante. Dass sie bereits im September einen Hirnschlag erlitten hat, erfuhr ich erst, nachdem ich sie mit Fragen gebohrt habe. Ich war eine kurze Zeit wütend und habe meiner Familie Vorwürfe gemacht, dass mir nie jemand etwas erzählt hat. Aber mittlerweile weiß ich, diese Chance habe ich mir selbst für immer verspielt…

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“Beim nächsten Mal bekomt ihr sicher einen Jungen” – ein Bief an alle, die meine Familie planen

Egal in welchem Lebensabschnitt Du gerade stehst – auch Du hast letztens sicher einen Satz von Personen in Deiner Umgebung gehört, wie und wann Du Deine Familie planen sollst. Überhaupt kennen sich Deine Familie und Freunde besser mit der Wahl des richtigen Zeitpunktes für Kinder, der Menge und sogar des Geschlechts einfach besser aus und versucht Dir rein zu reden wie und wann Du Dein Leben leben sollst. Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem es reicht, allen um mich herum eine perfekte Familie vorführen zu müssen und möchte endlich mit diesen Aussagen aufräumen. Mein Körper gehört mir und meine Kinder muss schließlich auch ich alleine erziehen. Aber lest selbst…

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Der Vater meiner Kinder – ich möchte Dir DANKE sagen

Wir alle haben diesen einen Menschen in unserem Leben, der unseren Anker bildet. Und wenn die Beziehung sich festigt, dann beschließt man eine Familie zu gründen und ist plötzlich zu dritt, dann zu viert. Und du merkst, dass der Mensch, der immer Alles für Dich war, plötzlich noch viel mehr ist.Er ist nicht nur gut für Dich, er ist der Beste für uns alle. Der beste Papa der Welt!

Ich möchte Dir danke sagen…

… dafür dass Du immer für uns da bist

… dafür dass ich auch mal krank im Bett liegen darf und Du dir die große schnappst und etwas schönes mit ihr unternimmst

… dafür dass Du so viel Motivation ausstrahlst und sie zu so vielen Dingen ermutigst, die ich niemals schaffen würde

… dafür dass Du der Ruhepol in unserer Familie bist

… dafür dass Du mich manchmal besser kennst als ich selbst

… dafür dass Du immer daran glaubst, dass wir gute Eltern sind

… dafür dass Du für jedes Problem eine Lösung hast

… dafür dass Du alles reparieren kannst

… dafür dass Du mir Pausen ermöglichst

… dafür dass Du jeden Sonntag früh aufstehst und Deiner Tochter ihr Lieblingsfrühstück zauberst

… dafür, dass Du mich auch jetzt noch wunderschön findest

Danke, dass Du der beste Papa der Welt bist!!

Typisch Mädchen-Eltern

Kennt ihr diese Schwangeren, denen man an ihrem Charakter schon ansieht, welches Geschlecht ihr Kind haben wird? Weil sie einfach eine typische Mädchen oder Jungen Mama sind? Ich habe schon immer gewusst, dass ich einmal eine Tochter haben werde. Ich konnte es mir gar nicht vorstellen, mal einen Sohn zu bekommen. Was würde ich mit einem Jungen denn unternehmen oder spielen? Das soll nicht bedeuten, dass ich mich nicht über einen Jungen gefreut hätte…aber ich bin eben einfach eine typische Mädchen Mama. Und ich habe mich wahnsinnig über die Nachricht gefreut, als ich erfuhr, dass Mia ein Mädchen wird. Nun wird sie bald eine 5 jährige typische Prinzessin. Und ich bin überzeugt davon, dass es von uns Eltern abhängt, ob Du eine Räubertochter oder Prinzessin erziehst. Aber was macht eine wirklich typische Mädchen-Mama aus?

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Ausbildung mit Kind – was Euch vorher keiner erzählt

Es gibt sie immer öfter: Mütter, die vor ihrem Kind noch keine Ausbildung gemacht haben, oder sich aufgrund der Arbeitsbedingungen nochmals umschulen möchten. Besonders beliebt ist hierbei eine duale Berufsausbildung, in der man sowohl in einem Betrieb arbeitet, als auch theoretische Kenntnisse in der Schule sammelt. Meine Ausbildung ist in 2 Wochen nach meiner mündlichen Prüfung vorbei und ich blicke mit einem lachenden und einen weinenden Auge auf diese Zeit zurück. Denn ich habe in dieser Zeit viele Erfahrungen gemacht, die ich so in einer normalen Arbeitsstelle nicht gemacht hätte. Mit diesem Beitrag möchte ich Euch meine Erfahrungen mit auf den Weg geben, vor allem da bald die Bewerbungszeit für das neue Ausbildungsjahr beginnt. Ich möchte junge Frauen mit Kind dazu ermutigen, diesen Schritt zu wagen und ihren Lebensstandard aufzubessern. Und deshalb verrate ich Euch hier offen und ehrlich Fakten, über die keiner direkt spricht.

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Wie, Sie sind schon Mutter?

Bei meinem gestrigen Freibadbesuch unterhielt ich mich mit einer Mutter, dessen Kind mit meiner Kleinen gespielt hat. Sie erzählte mir, dass sie wieder schwanger sei und wir kamen auf das Thema Wiedereinstieg in den Beruf. Dabei erzählte sie, dass ihr Studium im Endeffekt umsonst war, da sie nun eine schlechter bezahlte Stelle erhielt und sie somit einfach eine Ausbildung hätte machen können. Stattdessen hätte sie ihre Zeit bis sie 27 war vergeudet. Später erwähnte sie rechtfertigend, sie sei ja sehr jung Mutter geworden. Wenn man hierbei bedenkt, dass sie nach dem Studium noch gearbeitet hat und zusätzlich die Schwangerschaft hatte, wird sie frühestens mit 29 Mutter gewesen sein – was in meinen Augen nicht als „sehr jung“ abgetan werden kann.

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