So wirkt Deine chaotische Wohnung ordentlicher

Ihr kennt das sicher alle: Mann, Kind und Haustier bringt die ganze aufgeräumte Wohnung ins totale Chaos! Meine lieben hier zuhause sind leider auch so und nach jeder Putzaktion habe ich direkt wieder das Gefühl, dass alles unordentlich ist. Es ist wie ein Wirbelwind, der täglich durchs Haus fegt. Ich habe diesen Zustand mittlerweile akzeptiert, da meine Familie einfach chaotisch ist. Dennoch habe ich Möglichkeiten gefunden, wie die Wohnung zumindest sauber wirken kann und das Chaos ein bisschen versteckt 😉 diese möchte ich mit Dir teilen

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Machen wir uns nichts vor: auch wenn die Supermamis uns ständig eine saubere Wohnung vor die Nase halten, niemand schafft es mit Kindern eine Wohnung wirklich ordentlich zu halten. Außer er ist nie zuhause und hat eine putzfrau. Oder eben keine Kinder. Auch bei uns sieht es täglich aus, als wäre ein Sturm durch die Wohnung gefegt und gefühlt in jedem Zimmer habe ich stellen, die einfach gar nicht angucken mag. Das ging mir irgendwann richtig auf die Psyche, weil ich jeden Tag das Gefühl hatte, nicht mit meinem Tun voran zu kommen. Es wirklich deprimierend, im Dreck zu leben (nein, dieser Begriff ist nicht übertrieben). Eines Tages habe ich beschlossen, das Chaos zu akzeptieren. Stattdessen habe ich mir Tricks geschaffen, um dieses überschaubar zu machen. Denn auch eine chaotische Wohnung muss nicht zwingend schmutzig sein. Ich möchte mit Dir Schritt für Schritt meine Life Hacks durchgehen und hoffe, dass sie auch Dir helfen.

Körbe

Was fällt dir auf?

Dieses Bild ist in unserem Flur entstanden. Du darfst niemals vergessen: es ist der erste Eindruck, der sich deinem Gegenüber im Kopf festsetzt. Wenn jemand in deine Wohnung kommt, dann sieht er als allererstes den Flur. Ist dieser dreckig, dann bist Du automatisch und völlig unbeabsichtigt als Schmutzfink abgestempelt.

Mein Flur sieht nicht immer so aus. Denn als erster Raum, den man betritt, ist er der erste, in den allen geworfen wird, was man so von draußen mitbringt. Seien es Briefe, Sonnenbrillen, Schlüssel oder jährlicher anderer Schnickschnack. Ich habe es lange versucht, den Flur in den Griff zu bekommen, aber es war einfach unmöglich, nichts hin zu werfen. Und dann kam mir die Idee!

Ich habe in allen Räumen Körbe aufgestellt. In diesen Körben landet jeglicher Kram, der eben so anfällt. Das ist DIE winwin Situation für alle! Meine Familie kann weiter ihr Zeug rumliegen lassen, aber man sieht es nicht auf den ersten Blick!

In der Küche habe ich für diesen Fall übrigens eine Schublade. Da landet alles, was einfach rumliegt.

Staub und Boden

Eine Wohnung wirkt gleich viel ordentlicher, wenn der Boden sauber ist. Da gab es nur immer ein Problem: ich hasse Staubsaugen und zeitaufwendig ist es auch noch. Bei uns ist ein Roboter eingezogen, den ich jeden Tag nach Bedarf in bestimmte Zimmer stelle. Der Clou: die Kinder räumen ihren Boden auf, damit der Roboter ihr Zeug nicht verschlingt oder kaputt macht.

Auhh wer keinen Roboter hat, sollte sich zumindest einen kleinen Handsauger holen, um groben Dreck schnell zu entfernen.

Auch den Staub von Möbeln fege ich immer mit einem Handfeger weg. Selbst wenn auf einem Möbelstück Zeug rumliegt, sieht es weniger wüst aus, wenn kein Staub draufliegt!

Das Bett

Das Schlafzimmer und vor allem das Kinderzimmer sehen einfach immer schlimm aus! Überall liegt etwas rum, besonders um das Bett herum. Doch mit einem immer gemachten Bett sieht das Zimmer direkt weniger schlimm aus. Außerdem kann ich platte Kissen nicht leiden.

Nimm Dinge niemals zwei Mal in die Hand!

Das ist eine sehr wichtige Regel finde ich. Denn wenn ich etwas schon in der Hand habe, kann ich es auch einfach wegräumen. Ohne wenn und aber.

Einfachstes Beispiel: Wäsche. Ich hasse Wäsche! Aufhängen, zusammenlegen und zwischenlagern. Früher habe ich Wäsche total gemieden. Ich habe sie beim aufhängen in einen Korb geworfen und dieser stand ewig so rum, weil ich mich nicht überwinden konnte, so viel zusammen zu legen. Es war einfach der Graus! Manchmal kam es sogar vor, dass wir aus diesen Körben gelebt haben und unsere Kleidung direkt da rausgeholt haben.

Deshalb habe ich den Wäschekorb abgeschafft. Wenn ich Wäsche in die Hand nehme, weil ich sie abhänge, lege ich sie IMMER direkt in den Schrank!

Auch wenn ich Dinge aufhebe, lege ich sie nicht so wie die anderen irgendwo hin, sondern immer an den platz. Oder zumindest in den Kleinkram Korb, wo es bis zur nächsten Benutzung rumliegt.

Mache Deko draus

Ein weiterer, effektiver Tipp, wie ich das Chaos besiegen, ist Dekoration. Besonders für Kinder ist dekoration tabu. Niemand legt etwas neben die Deko hin, sie schreckt ab. Was aber, wenn es feste Bestandteile des Chaos im Haus gibt, die sich nicht auf einen anderen Platz verschieben lassen? Dann mache Deko draus!

Dinge, die immer auf den Tisch gehören, stehen meist im Weg. Ich habe alles in eine Dekoschale gepackt. So gehören diese Dinge fest dazu.

Wie besiegst Du das Chaos in Deiner Wohnung? Oder lässt Du es einfach zu? Erzähle mir davon in den Kommentaren!

18 Antworten auf „So wirkt Deine chaotische Wohnung ordentlicher“

  1. In deinem schönen Beitrag stecken wirklich viele tolle Tipps. Nur zu gut kann ich verstehen, wenn die eine chaotische Wohnung stört. Mich auch, doch das Leben hat deutlich mehr zu bieten als putzen 🙂
    So hast du eine perfekte Kombination gefunden. Und einmal richtig durchstrukturiert bliebt es deutlich länger schön und ist wesentlich einfacher zu handhaben.

    Liebe Grüße, Katja

  2. Liebe Wioleta,

    deinen Beitrag mit den wertvollen Tipps habe ich gleich mal an meinen Schwager weitergeleitet. Der hat so gar kein Händchen für Ordnung. Bei dem steht ständig alles irgendwo rum.
    Ich nehme übrigens zum Staubwischen einen Staubwedel aus Straußenfedern. Absolut genial. So schnell wische ich mit nichts anderem Staub.
    Den Tipp mit den Körben finde ich übrigens super. Das führe ich bei uns auch ein.

    Liebe Grüße,
    Mo

  3. Danke für die Tipps! Ich bin generell ein ordentlicher Mensch und hasse Unordnung, aber vor allem im Laufe der Woche sammelt sich einfach immer und immer wieder Unordnung an, die am Wochenende immer beseitigt werden.

    Liebe Grüße
    Lisa

  4. Ich tue mich auch schwer Ordnung zu halten. Gebe mir aber Mühe, dass ich regelmässig aufräume und putze. Es kommt mir immer gelegen, wenn sich Besuch ankündigt. Das ist die Motivation für mich 😉

  5. Deinen Beitrag muss ich mir genaustens zu Gemüte führen, da es bei uns immer unordentlich aussieht. Den Saugroboter haben wir zwar schon, aber das Problem ist, dass jedes Schränkchen und jeder Tisch als Ablageplatz für alles mögliche benutzt wird.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

  6. Hier herrscht auch immer Chaos! Kann das sehr gut verstehen, mit Kind liegt immer irgendwas herum. Vor allem im Wohnbereich haben wir viel Spielzeug, weil das Kinderzimmer im ersten Stock ist, kleine Kinder aber natürlich noch nicht alleine im Kinderzimmer spielen. Ich muss auch mindestens einmal täglich staubsaugen und das gröbste Chaos wegräumen, damit ich mich wohl fühle.

    Liebe Grüße,
    Diana

  7. Guten Abend.
    Wir sind in unserem Haushalt sechs Personen und zwei Katzen. Ja, wie beiseitige ich das Chaos? Nach und nach, Raum für Raum und alles hat seinen Platz. Manchmal habe ich einen Wäschekorb in der Hand und werfe das Spielzeug, was ins Wohnzimmer wandert hinein, um es an seinen richtigen Platz bringen. Wäschekörbe stehen hier immer nur zwei. Ich lege getrennt zusammen und lege natürlich alles getrennt weg. Geht schnell. Natürlich ist es besser, die Wäsche gleich weg zu packen, geht aber nicht immer gleich.

    Ansonsten ist es hier immer sauber und ordentlich und wenn abends noch was zutun ist, mache ich das, damit es am nächsten Morgen so ruhig wie möglich zugeht und mehr Zeit für die Alltagsfreuden bleibt.

    Liebste Grüße,
    Merry.

  8. Hey, zum Thema Ordnung kann ich das Buch “Flylady” empfehlen, sie hat sehr hilfreiche Tipps! Oft sind es ja gar nicht viele Handgriffe, die auch nicht viel Zeit brauchen, um das Gesamtbild ordentlicher wirken zu lassen. Und deine Kniffe sind echt super!
    Liebe Grüße,
    Marie

  9. tatsächlich gibt es bei mir kein Chaos da ich ein sehr pingenlig ordentlicher Mensch bin. Ich muss mich schon manchmal eher zwingen etwas liegenzulassen 😀
    Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich keine Kinder habe, das ändert die Situation bestimmt nochmal..

    LG
    Anni von https://www.yogagypsy.de

  10. Vielen Dank für deinen tollen Beitrag! Das mit dem Boden habe ich mir ebenfalls angewöhnt, mein Roboter saugt nun jeden Tag den Boden und es ist echt optisch direkt ordentlicher! Einen Handstaubsauger möchte ich mir ebenfalls noch zulegen 🙂

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