Monatsrückblick Januar: New Year New Me

Letztes Jahr habt ihr gemeinsam abgestimmt und wart euch fast einig: ihr möchtet einen Monatsrückblick auf meinem Blog lesen. Ich hatte schon lange Lust darauf, diese Serie wieder einzuführen, und fand den ersten Monat im neuen Jahr als ein gutes Datum zum Starten. Als Auftakt habe ich mein Monatsmotto im Januar gewählt: New Year New Me! Hier ist er also mein erster Monatsrückblick im Jahr 2020:

New Year New Me

Diesen Januar haben wir eine große Wende erreicht. Denn das letzte Neujahr hat nicht nur einen Jahreswechsel, sondern ein neues Jahrzehnt eingestimmt! Ich bin ja bekannterweise ein wenig abergläubisch und sehe solche besonderen Daten als guten Zeitpunkt, etwas an mir zu ändern.

Und dieses Jahr stehen bei mir nicht die üblichen Vorsätze wie „mehr Sport machen“ auf der Liste. Nein, bei mir passiert letztens ein komplettes Mindset. Wie ich euch bereits in meinem Beitrag zur Blogparade „Ein Neues Jahr voller Glück“ angedeutet habe, hatte ich in den letzten Jahren sehr mit meinen Depressionen und meiner Agoraphobie zu schaffen. Zwar begleite ich das Ganze seit Jahren mit einer Verhaltenstherapie und seit einigen Monaten auch mit Medikamenten, aber die wahre Veränderung kann nur ich selbst bewirken. Ich bin nun an einem Punkt angekommen, an dem ich so nicht mehr leben möchte. Ich muss raus aus diesem Hamsterrad aus Angst und Selbstzweifeln. Umso wichtiger ist mir die Arbeit an meiner Einstellung und an einigen Gewohnheiten in meinem Leben.

Der Januar bestand also quasi daraus, dass ich meinen neuen Weg auf dieser Welt gesucht und wahrscheinlich auch gefunden habe. Ich werde euch berichten 🙂

Die Sache mit der Selbstliebe

Ein wichtiges Problem, das mir aufgefallen war, ist die Sache mit der Selbstliebe. Als Mama ist es ohnehin schon sehr schwierig, auf sich selbst zu achten und Zeit für sich zu finden. Wer dann ein High Need Exemplar zuhause hat, wahrscheinlich noch viel mehr. Denn Abende, die andere Kleinkindeltern wahrscheinlich schon wieder mit Freunden, im Kino oder einfach nur in der Badewanne verbringen, verschwende ich immer noch mit der Kleinen im Bett. Sie mag einfach immer noch nicht alleine schlafen. Meine einzige „Pause“ am Tag ist die Zeit, in der sie Mittagschlaf macht und das auch nur, wenn sie einschläft, bevor Mia aus der Schule kommt. Deshalb habe ich mir 10 Gewohnheiten geschaffen, wie ich mir als Mama dennoch etwas Gutes tun kann.

Ein besseres Leben schaffen

Diese 10 Gewohnheiten sind übrigens ein guter Auftakt, sich den eigenen Alltag mal genauer anzusehen. Denn mir ist das passiert, worunter viele Mamas leiden: ich bin in die Alltagsfalle getreten! Nicht zuletzt aus dem Grund habe ich mich wahnsinnig in meiner Einsamkeit und meinen Depressionen vertrickt, aus den ich dringend einen Ausweg suche (und dabei bin, zu finden). Aber wie heißt es so schön: sobald ich eingesehen habe, dass ich ein Poblem habe, bin ich schon auf dem besten Weg zur Besserung!

Familie & Kinder

Als Mama in Elternzeit hatte ich auch letzten Monat einen hohen Stellenwer in meinem Leben: meine Kinder! Schließlich sind sie einfach die Menschen, mit den ich zur Zeit am meisten zu tun habe und die ich am häuftigsten sehe. Daher richtet sich jeder meiner Tage nach den kleinen Wesen in unserem Zuhause.

Wichtiges Thema: die Ernährung

Im Januar habe ich mir viele Gedanken um das Thema Ernährung meiner kleinen Tochter gemacht. Denn mit über einem Jahr stille ich nun ein Kleinkind und es wird um ehrlich zu sein nicht wirklich weniger. Ihr Essverhälten verlief aber von Beginn an nicht „nach Plan“, sodass ich euch in einem Beitrag unseren Weg mit BLW erläutert habe. Und doch wird der Wunsch nach dem Abstillen und meiner persönichen Freiheit immer größer und Klopft ganz leise an. Wie und ob wir das in naher Zukunft in Angriff nehmen werden, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Aber ihr werdet es mitbekommen.

Routine durchbrechen, neues Erleben

Ganz nach meinem Neujahrvorsatz haben wir mehr Spannung in unser Familienleben eingebaut. Durch unsere HN Maus waren wir im letzten Jahr viel weniger unterwegs und haben uns mehr oder weniger zuhause eingesperrt. Dabei waren wir nie Stubenhocker und früher regelmäßig als Familie auf Tour. Und obwohl die Ausflüge sich stellenweise als schwierig herausgestellt haben, haben wir das Beste drauf gemacht und hatten diesen Monat zwei Ziele: den Zauberwald in Lossburg und den Mummelsee (dazu habe ich Bilder auf meiner Instagramseite veröffentlicht). Da beides nicht sehr weit weg war, haben wir es ganz gut gemeistert und konnten uns anpassen. Mal sehen, was wir uns so im Februar zutrauen werden 🙂

Auf der Suche nach Schnee am Mummelsee
Das angenehme Wetter haben wir für einen Ausflug im Zauberwald hier um die Ecke genutzt

Auch in Zukunft möchte ich euch wieder mehr an unseren Unternehmungen teilhaben lassen und werde euch das ein oder andere Ziel hier im Schwarzwald vorstellen. Wie findest Du die Idee?

Spaß im Schnee

Dieser Winter ist vor allem eines: viel zu warm! Bei uns im Schwarzwald sind wir im Januar stets Schneechaos gewohnt. Dieses Jahr ist bis jetzt nur an zwei Tagen Schnee gefallen und dieser ist ziemlich bescheiden ausgefallen. Ab morgen soll jedoch wieder was runter kommen. Wir sind gespannt!

Die arme Lea wusste nicht so recht, was sie mit dem Schnee anfangen soll

Business

Ich wäre ja nicht Busymama, wenn das Thema Arbeit nicht auch während meiner Elternzeit fallen würde. Denn auch hier gibt es Neuigkeiten 🙂

Zum einen hat mein Mann endlich nach 2,5 Jahren seine Umschulung beendet! Ich hätte nie in meinem Leben geglaubt, dass die Zeit so schnell vorbei geht! Wir haben damals lange diskutiert, ob er es machen soll. Schließlich war seine Schulzeit schon über 10 Jahre her und er hatte sich als Maler eine gute Stelle erarbeitet. So eine Umschulung wäre immerhin ein Start bei 0. Seine gesundheitlichen Probleme haben uns einfach keine andere Wahl gelassen, als es doch zu probieren. Und siehe da, er hat es geschafft! Leider spielt aktuell die Wirtschaft nicht so richtig mit, aber glücklicherweise hat er ein paar Stellenangebote erhalten. Wir sehen mal, wie es wird 🙂

Auch mich überkommt wieder vermehrt der Wunsch zu arbeiten. Das ist ein großer Bestandteil meines New Year New Me Plans. Leider weiß ich nicht genau, wie ich das machen soll, da Lea niemals bei einer Tagesmutter bleiben würde und ich übermüdet auch nicht auf der Arbeit sitzen kann. Deshalb melde ich zunächst einmal einen Nebenjob an. Hierzu werdet ihr noch diese Woche nähere Informationen lesen. Außerdem überlege ich, Gegenschicht zu meinem Mann zu arbeiten, vorausgesetzt er findet einen Job mit Früh- und Spätschicht. Ich habe nämlich die Möglichkeit in einem großen Hotel am Empfang zu arbeiten. Aber das liegt noch alles in der Zukunft 🙂

Das war er, mein erster Monatsrückblick. Wie ihr seht, spielt meine Persönlichkeits-entwicklung in letzter Zeit eine große Rolle. Was war das Highlight bei Dir letzten Monat? Und stehst Du zum Thema „Glücklich werden?

6 Antworten auf „Monatsrückblick Januar: New Year New Me“

  1. Die Rubrik gefällt mir sehr gut. Schade, dass es mit dem Schnee bisher so mau aussieht bei euch – ich hoffe, da kommt noch was, damit die kleine Lea schön im Schnee spielen kann! Ansonsten hat sich ja einiges getan, ich drücke deinem Mann die Daumen, dass es mit einer Stelle klappt und bin gespannt, was es mit deiner Nebentätigkeit so auf sich hat.

  2. Liebe Wioleta,
    in diesem Jahr ist die große Frage „Wer bist DU“. Wer sich darauf einlässt wird die Transformation von der Raupe zum Schmetterling leicht durchlaufen. Dieser natürliche Entwicklungsweg ist der Weg zum Glücklich werden.
    Alles Liebe
    Annette

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