Mama Life Hacks – 10 einfache Gewohnheiten

Diese Mama Life Hacks erleichtern dein Leben! Als Mamas haben wir es oft ganz schön schwer. Deshalb wird es Zeit, unser Leben endlich zu vereinfachen. Denn Einfachheit und Minimalismus haben einige Vorteile, die sich positiv auf unser Leben auswirken. Wir gewinnen Zeit, haben weniger Sorgen und tun uns selbst damit etwas Gutes. In diesem Beitrag stelle ich Dir 10 Mama Life Hacks vor, welche Dein Leben vereinfachen – viel Spaß beim Ausprobieren!

Letzte Woche habe ich Dir bereits Tipps gegeben, wie Du als Mama Deinen Alltag besser gestalten kannst. Heute möchte ich einen Schritt weiter gehen. Denn es wird Dir leichter fallen, neue und schöne Aktivitäten in Deinen Alltag einzubauen, wenn Du Dir Zeit schaffst.

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Sicherlich hast Du viele Situationen, die dich nerven und Dir nicht passen. Du hast keine Zeit für Dich oder möchtest einfach nur etwas Geld sparen? Generell hängen viele unserer Unzufriedenheiten mit unserem Alltag zusammen. Ist dieser falsch geplant oder umgesetzt, beginnen wir zu verschwenden. Doch das muss nicht sein, Du allein bist immer dazu in der Lage, Deine Gewohnheiten zu ändern. Mit diesen 10 Mama Life Hacks klappt das ganz easy:

Erstelle Wochenpläne

Ganz zu Beginn möchte ich Dir meine Liebe zu diversen Listen nahelegen: ich bin ein sehr organisationsfreudiger Mensch! Und zu meiner Organisation gehören einfach Listen, (Not) To Dos und Pläne. Denn so schaffe ich mir einen Überblick und kann besser und schneller handeln. Das Ergebnis: ich gewinne an Zeit, Geld, Nerven und Geduld. Ganz gleich, für welchen Zeitraum Du Deine Pläne erstellst, beachte vor allem, dass es ein übersichtlicher Zeitraum ist. Diese Pläne führe ich wöchentlich:

  • (Not) To Dos
  • Essenspläne (was essen wir diese Woche? Gerichte von Mo-Fr)
  • Einkaufslisten (für die jeweiligen Einkäufe)
  • Terminlisten (besonders wichtig, wenn viele Familienmitglieder unterschiedliche Termine haben)
  • Ziele (was möchte ich diese Woche erreichen)
  • Ideen und Inspirationen (zum Beispiel für Beiträge, die ich schreiben möchte)

… und viele, viele mehr! Probier es gleich aus und erstelle Dir Deine Life Hack Liste 🙂

Kaufe bewusst ein

Die eben genannten Einkaufslisten kannst Du super dazu nutzen, um stets bewusst ein zu kaufen. Natürlich darf sich jeder seinen Obulus gönnen. Aber lass das Ganze nicht ausarten. Wenn ich ohne Liste einkaufen gehe, vergesse ich die Hälfte und nehme Zeug mit, welches ich schlussendlich gar nicht brauche. Das hat die Folge, dass ich meist nochmal los muss, um die fehlenden Lebensmittel zu holen. Das kostet mich Zeit und zusätzliches Geld, denn bei mehr Einkäufen komme ich meist auch mit mehr Dingen nach Hause (zum Beispiel weil es gerade im Angebot war oder mich einfach angelächelt hat).

Wenn Du nur einkaufst, was wirklich nötig ist, schonst Du nicht nur Deinen Geldbeutel: Du beschwerst Dich nicht mit unnötigem Krempel, den Du nur ansammelst und nicht verwendest. Und gut für die Umwelt ist es sowieso 🙂 Deshalb frage ich mich bei jedem außerplanmäßigen Kauf, ob ich dies denn wirklich brauche. Und meist beantwortet sich die Frage mit Nein.

Gut organisiertes Heimbüro

Kennst Du diese Stapel an Dokumenten, aus dem Du schnell etwas brauchst und es einfach nicht findest? Rutschen Dir oft Rechnungen durch, weil Du sie einfach nicht gesehen hast und Du vergisst, diese zu bezahlen? Oder sieht Dein Schreibtisch einfach aus wie Sau? Dann musst Du an der Organisation deines Heimbüros arbeiten. Dazu folgt demnächst ein toller Beitrag, sei gespannt!

Miste regelmäßig aus

Nichts erschwert uns mehr als Krempel. Gewöhne Dir an, in bestimmten Zeitabständen Schränke, Kammern, Bücher oder Klamotten auszusortieren. So hast Du nicht nur mehr Platz, Du gewinnst auch Zeit, schaffst Dir mehr Struktur und verlierst Balast.

Auch ich habe Stellen im Haus, die einfach immer zugemüllt sind. Dazu gehören meine Speisekammer und der Dachboden. Es hilft mir ungemein, regelmäßig abgelaufene Lebensmittel zu entsorgen, ungenutzes Geschirr zu verschenken oder mich von nichtgetragener Babykleidung zu trennen.

In diesem Beitrag habe ich Dir bereits Tipps gegeben, was Du mit dem aussortierten Krempel machen kannst.

Räume Dinge sofort weg

Verbringst Du auch zu viel Zeit mit dem Haushalt und Aufräumen? Dann solltest Du Dir angewöhnen, Dinge sofort an den Platz zu räumen, wenn Du sie nicht mehr brauchst. Dann sammlen sich diese gar nicht erst an und das große Aufräumen bleibt Dir erspart. So eine Stelle ist bei mir der Flur und der Schreibtisch. Dort landen gerne Dinge, die einfach hingelegt werden und darauf warten, bis ich sie aufräume. Das muss wirklich nicht sein und ist verschwendung Deiner Lebenskraft! Beachte dabei die 5 Minuten Regel, die ich Dir bereits vorgestellt habe.

Schaffe eine geregelte Routine

Routinen sind Fluch und Segen zugleich. Zu viel Struktur hindert Dich daran, kreativ zu sein und Deinen Tag frei zu gestalten. Gleichzeitig hilft sie Dir (und Deiner Familie) sich zu orientieren und verleiht eine gewisse Sicherheit. An bestimmten Tageszeiten wie Morgens oder Abends ist es deshalb sehr sinnvoll, eine geregelte Routine zu schaffen. So stellst Du sicher, dass alle rechtzeitig aus dem Haus kommen, da sie gewohnten Abläufen folgen.

Schlussendlich musst Du selbst wissen, welche Routinen zu Dir und Deiner Familie passen und besonders wichtig sind. Diese solltest Du unbedingt umsetzen, damit Dein Leben einfacher wird.

Setze Dir realistische Ziele

Nichts deprimiert mehr, als ein Ziel, das Du nicht erreicht hast. Du fühlst Dich in gewisser Maßen, als hättest Du versagt. Das Problem liegt jedoch meist daran, dass das Ziel, das Du Dir gesetzt hast, nicht realistisch war und somit nicht an Deiner Person. Doch was ist ein realistisches Ziel?

Dies ist ein Ziel, welches wahrscheinlich ist, dass Du es überhaupt erreichen kannst. Das kann ein Traum von Dir sein (langsfristiges Ziel) oder nur ein Verbesserungspotential. Wichtig dabei ist, im Rahmen des Möglichen zu bleiben und sich und der Familie nicht zu viel zuzumuten. Ein realistisches Ziel ist es zum Beispiel, als Mama auch arbeiten zu gehen und einen Job haben, der Dich glücklich macht. Nicht realistisch wird es aber, wenn Du jeden Deiner Lebensbereiche perfekt haben möchtest. Deine Wohnung soll sauber sein, die Kinder immer auf Dich hören und Du startest gleichzeitig voll im Job auf? Wohl kaum!

Es bringt aber auch nichts, sich zu kleine Ziele zu setzen, da Du so auch nichts Großes erreichen kannst. Aber Du solltest dabei immer realistisch bleiben und nicht zu weit ausholen. Ein Ziel, das Du erreicht hast, steigert Deine Motivation und treibt Dich voran.

Habe klare Erwartungen an Andere

Nichts verwirrt Dein Umfeld mehr, als Erwartungen, die nicht klar formuliert sind. Natürlich haben besonders wir Frauen das Problem, dass wir gar nicht wirklich wissen, was wir wollen und was uns gut tun würde. So stammeln wir meist um das Thema herum und haben letzendlich nichts wertvolles gesagt. Versuche immer Deine Wünsche und Erwartungen klar zu formulieren. So ersparst Du Dir und Deinem Umfeld Ärger durch Missverständnisse. Vergiss außerdem nie, dass Dein Gegenüber keine Gedanken lesen kann und unklare Andeutungen eventuell nicht richtig deuten wird.

Bleibe spontan

Nichts ist ein wichtigerer Mama Life Hack als Spontanität. Du musst Dich Deinen Kindern und Deinem Umfeld in gewissen Maßen schnell anpassen. Wenn das Baby seinen Schlaf umstellt oder sich ein kleine Zeitfenster für Me-Time öffnet, solltest Du diese Chance spontan ergreifen. Springe über Deinen Schatten, besiege Deinen Schweinehund und handle!

Sei glücklich

Wir sind nicht Herr darüber, was um uns herum passieren. Doch es ist unsere Entscheidung, wie viel Wert wir den Umständen geben. Wenn etwas nicht klappt, dann lass Dich nicht davon runter ziehen. Ich weiß, das ist sehr schwer und besonders, wer einen großen Spagat zwischen Beruf und Familie machen muss, hat es oft nicht leicht. Doch glaube mir, wenn Du glücklich bist und bleibst wird Dir das alles einfacher von der Hand gehen.

Was hilft Dir, Dein Leben als Mama zu vereinfachen? Erzähle davon in den Kommentaren!

10 Antworten auf „Mama Life Hacks – 10 einfache Gewohnheiten“

  1. Uhi da sind tolle Tipps dabei auch für mich als Nicht-Mama 🙂 Entmisten, Listen schreiben, glücklich sein, alles Themen die ich ebenfalls umsetze. Danke für den Reminder und Inspo in den anderen Bereichen!!

    Es geht schließlich nichts über eine schöne To-Do-Liste die auch noch optisch etwas her macht.

    Liebe Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

  2. Ich selbst bin zwar noch keine Mama, befolge diese Hacks aber auch schon lange. Bloß mit der Spontanität habe ich so meine Schwierigkeiten. Wahrscheinlich hängt das aber auch mit meinem Rollstuhl zusammen. Spontan zu sein ist da nicht so einfach. Dafür erleichtern ToDo Listen das Leben sehr.

    Liebe Grüße,
    Saskia Katharina

  3. Liebe Wioleta,
    sehr hilfreiche Tipps! Routinen sind auf der einen Seite so wichtig, da sie das Leben erleichtern sollten aber nicht in jeden Lebensbereich Einzug halten. Spontanität macht glücklich und frei.
    Alles Liebe
    Annette

  4. Danke für deine schöne Auflistung. Ich bin auch ein Organisations-Mensch. Ohne To Do Listen für Job, Familie und Blog könnte ich nicht leben. Auch ein großer Familienkalender hängt für alle jederzeit sichtbar im Flur. Nur das mit dem Ausmisten schaffe ich leider oft nicht. Daran muss ich unbedint arbeiten!

    Verspielte Grüßle,
    Simone

  5. Liebe Wioleta,

    deine Tipps finde ich total super. Das mit den Essensplänen habe ich auch schon probiert, aber irgendwie klappt das nie bei uns. Also handeln wir nach deinem Punkt „Bleibe spontan“. Wir planen vor dem Einkaufen gehen grob das Essen für eine Woche (mit ein, zwei Ausweichmenüs) und dann wird am Abend das gekocht, was gerade am besten in unsere Situation passt.

    Was ich nicht mehr mache, zu viele Vorhaben planen. Das geht bei uns immer schief, jetzt sind wir flexibler und schaffen doch alles. Den Punkt „Hab klare Erwartungen an andere“ muss ich aber echt noch intensiver angehen.

    Liebe Grüße,
    Mo

    1. Ohje ! Ohne Einkaufsliste wäre ich aufgeschmissen und würde ich meine Mahlzeiten nicht planen, würde ich wahrscheinlich jeden Tag in den Laden rennen, weil mir etwas fehlt. Dazu bin ich zu wenig spontan 🙂

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