Kleine Wohnungen clever einrichten

Kleine Wohnungen clever einrichten

Vor zwei Jahren standen wir vor einer großen Herausforderung: von einem kleinen Dorf zogen wir in unsere Kleinstadt. Typisch für die Stadt war auch unsere neue Wohnung: kleiner, aber teurer. Wir haben ganze zwei Zimmer und 40 qm eingebüßt! Einrichtungstechnisch mussten wir uns da einiges überlegen, zumal wir unsere Möbel soweit es ging behalten wollten. In diesem Beitrag möchte ich Dir zeigen, wie Du deine kleine Wohnung clever einrichten kannst und ihr einen besonderen Schliff verleihst.

In diesem Beitrag findest Du Produktempfehlungen und Links zu einem Unternehmen. Die Artikel wurden mir im Rahmen eines Sponsorings zur Verfügung gestellt, damit ich diesen Beitrag verfassen kann. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst – ich berichte wie immer nur über Artikel, die mir persönlich gut gefallen.

Wie so oft bei einem Umzug hatten auch wir vor zwei Jahren das Problem, dass wir unsere Möbel in eine kleine Wohnung mitnehmen mussten, die zudem noch Schrägen hat und dadurch dunkler wirkt. Bei mir persönlich dauert es sehr lange, bis ich mich richtig eingerichtet habe. Daher kam mir die Anfrage von Posterlounge über eine Kooperation richtig gelegen! Denn die richtige Farbgebung und kleine Details sind enorm wichtig, um die richtige Atmosphäre zu schaffen, findest Du nicht?

Die Bilder habe ich bewusst so ausgewählt, dass sie meine kleine Wohnung in der Farbe aufwerten und ihr „das gewisse Etwas“ verleihen. Aber sieh selbst.

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Setze auf helle Möbel

Unser vollgestopftes Wohnzimmer besteht vor allem aus weißen Möbeln

Kleine Räume wirken von sich aus schon sehr drückend – umso schlimmer, wenn die Möbel den Raum zusätzlich noch einengen. Glücklicherwiese hatten wie schon zuvor eine Vorliebe für helle Möbel und konnten diese total easy mit in die neue Wohnung übernehmen. Sie wirken einfach freundlicher. Damit die Wohnung dennoch nicht steril wirkt, haben wir den Farbtupfer inform des Acrylglasbildes gesetzt. Ich bin ja ein großer Fan von Coctails, daher passt das Bild super zu meinem Esszimmer.

Dieses steht übrigens im selben Raum wie mein Wohnzimmer. Da sind wir schon beim zweiten Trick:

Verbinde die Räume miteinander

Zwei in eins: unser Büro steht im Schlafzimmer. Hinter dem Bücherregal habe ich einen extra Raum abgetrennt

Bei uns war die Situation folgende: durch unsere 4,5 Zimmer in der alten Wohnung fielen bei uns zwei Räume weg: das Esszimmer und das Büro. Auf beides wollte ich nicht so recht verzichten. Also mussten wir knobeln und die Räume sinnvoll zusammen setzen, sodass es sowohl vom Thema als auch platztechnisch gut passt.

Dass das Wohn- und Esszimmer im Zweifelsfall zusammen gehört ist klar. Das Büro ist allerdings in unserem Schlafzimmer gelandet, da dies der größte Raum im Haus ist. Aufgrund der Schrägen an beiden Seiten des Zimmers mussten die Möbel mehr oder weniger in die Mitte rücken.

Damit wir dennoch zwei abgetrennte Bereiche haben, dient das Bücherregal als Raumtrenner.

Übrigens: als Motiv für mein Büro habe ich einen motivierenden Spruch ausgesucht. Das Holzbild „Nimm Dir Zeit zum Träumen“ erinnert mich stets daran, mit Ruhe und Geduld an meine Aufgaben heranzugehen.

Nutze kleine Nischen

Wenn Du sowieso schon unter Platzmangel leidest, kommt meist noch ein weiteres Problem hinzu: Nischen, die durch die Dachschräge oder Kamine verloren gehen. Diesen Platz habe ich jedoch dringend gebraucht, daher mussten wir kombinieren:

Unsere Küchenzeile wird durch den Kamin unterbrochen.

Wie Du siehst, können wir aufgrund des Kamins nicht die volle Länge der Küche nutzen. Die andere Seite fällt ebenfalls aus, da sich dort die Speisekammer verbirgt. Und als wäre das nicht genug, steht unser Gasboiler in der Küche. Die verlorene Ecke haben wir gerettet, indem wir noch ein Küchenelement eingesetzt haben, in dem unsere Kaffeemaschine einen besonderen Platz hat. Passend dazu habe ich das Holzbild gewählt: ohne Kaffee geht bei mir nämlich gar nichts!

Dachschräge perfekt ausgenutzt

Auch die Dachschräge im Kinderzimmer haben wir genutzt, um das Kinderbett dran zu stellen. Die meisten Möbel sind zu hoch und so geht der Platz nicht verloren.

Als kleines Detail habe ich auch hier ein Gallery Print gewählt. Bei den Gallery Prints wird das Motiv hinter eine Acrylglasplatte gedruckt, die auf der Rückseite mit einer Alu-Verbundplatte verstärkt wird. Meine Tochter steht total auf Einhörner, das Motiv hat sie sich selbst ausgesucht.

Der Kreativ- und Arbeitsplatz

Da unsere Fenster im Kinderzimmer sehr klein sind und die Schrägen einiges an Licht wegnehmen, mussten wir hier mit den Lichtverhältnissen sehr aufpassen. Der Schreibtisch steht aus dem Grund direkt am Fenster. Als kleines Extra zum Schulanfang habe ich bei Posterlounge das tolle Tieralphabet gefunden. Dieses hat einen Ehrenplatz gut sichtbar vom Arbeitsplatz bekommen.

Spiegel erweitern den Raum

Der kleine dunkle Flur wirkt gleich viel größer

Mein weiteres Problem war der kleine dunkle Flur. In diesem haben wir einen großen Spiegel aufgehängt. Dieser reflektiert nicht nur das Licht, sodass er viel heller erscheint, der Raum wirkt auch direkt um einiges größer und freundlicher.

Das helle Premium-Poster passt super auf die leere Wand und unterstreicht unsere „Familienregeln“ für mehr Harmonie.

Hast Du auch eine kleine Wohnung? Welche Tipps kannst Du uns mitgeben, um die Räume clever einzurichten? Erzähle davon in den Kommentaren.

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13 Gedanken zu „Kleine Wohnungen clever einrichten

  1. Das habt ihr wirklich klasse hinbekommen und ich kann jeden Einrichtungs-Tipp von euch genauso unterstreichen!
    Den Spiegel-Trick nutze ich persönlich auch, um mehr Licht in meinen von Haus dunklen Flur zu reflektieren. 🙂

  2. Das ist euch wirklich gelungen die Wohnung clever einzurichten. Mir war gar nicht bewusst, wie vorteilhaft weiße Möbel für kleine Räume sind. Der große Spiegel im Flur ist eine super Idee, die ich mir für meinen Praxisflur merken werde. Die Praxis hat zwar 200 m2 der Eingangsbereich ist aber klein.
    Alles Liebe
    Annette

  3. Das habt ihr wirklich klasse gemacht! Es sieht nicht beengt, sondern gemütlich aus. Die Farbe Weiß ist hier absolut richtig stimmt. So fallen die Möbel gar nicht weiter auf. Schön finde ich auch, dass ihr viele Farbtupfer drin habt und das Bild mit dem Cocktailglas ist einfach toll!

  4. Unsere Wohnung ist auch nicht besonders groß und ich bin immer wieder erstaunt wie viel größer die Wohnung wirkt, weil wir weiße Möbel haben. Da fühlt man sich auch gleich wohler!

  5. Bei Posterlounge habe ich auch schon einmal geschaut, die haben wirklich sehr schöne Sachen dort. Ihr habt eure Wohnung wirklich hübsch eingerichtet. Dachgeschoss wäre aber gar nichts für uns (mein Freund ist dafür viel zu groß), meine Schwester liebt es, sie findet Schrägen total gemütlich.

    1. Wir haben immer gesagt, wir ziehen nie ins Dachgeschoss 🙂 aus der Not, weil es einfach gar keine Wohnungen gab, wurde es dann doch eine im DG. Blöd ist natürlich, wenn man dazu zu groß ist

  6. Ich finde es schön, was du aus der Situation gemacht hast😊 Ich habe auch viele helle Möbel. In meiner ersten Wohnung sah das noch anders aus, diese war klein und hatte dunkle Möbel. Damals fand ich es kuschlig aber mit den Jahren hatte ich mich in meiner 2ten Wohnung daran satt gesehen. Mittlerweile wohnen wir in einer viel größeren Wohnung, habe helle Einrichtung, helle Böden und viel Licht, das macht wirklich viel aus. Als Tipp kann ich dir auch nur empfehlen, regelmäßig auszumisten, damit nicht so viel rum steht, das macht mich immer wahnsinnig. Weniger ist oft mehr. Pflanzen finde ich auch ganz angenehm.

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

    1. Ich glaube vor einigen Jahren waren dunkle Möbel ziemlich modern. Wir hatten damals alles in Kirschholz Optik mit schwarzen Elementen. Da hat sich der Trend zum Glück ins positive gewandelt

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