Der Alltag einer Vollzeit-Mama

Wie ich bereits schon angekündigt habe, führt mein Blog busymama.de eine Blogpartnerschaft mit Mamiblog (http://mamiblog.weebly.com) von der 3-fach Mama Stefanie. Da wir beide völlig unterschiedliche Arten haben, unseren Tag zu führen und somit beide Seiten viel voneinander lernen können, stellt Stefanie den Alltag der etwas anderen busy Mama vor. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Muttersein ist kein Zuckerschlecken

Fragt man Mütter nach ihren haarsträubensten Erlebnissen, hört man Geschichten von Heulkrämpfen, Zusammenbrüchen, Lachattacken und heldenhaftem Krisenmanagement. Jede Mutter der Welt, ob sie jeden Tag zur Arbeit geht oder zu Hause bleibt, jongliert eine Vielzahl an Titeln: CEO, Chauffeurin, Diplomatin, Projektmanagerin, Vollzugsbeamtin, Krankenschwester, Beraterin und tagtägliche Wunder-Vollbringerin. Eines der wertvollsten Dinge im Arsenal einer Mutter ist eine gute Idee. Nicht, um perfekt oder Mutter des Jahres zu sein, sondern einfach, um Zeit zu sparen, sich selbstbewusster zu fühlen oder Zeit für sich selbst zu nehmen. Deshalb gebe ich euch hier einen Einblick in unseren Alltag zwischen Terrorkrümmel und Randale.

Der full time Job einer 3-Fach Mami

Alle meinen ja immer, das ist so einfach es sind ja „ nur “ Kinder.
Da kann ich euch sagen *pustekuchen*
Haushalt und Kinder einfach…? Dass ich nicht lache.

Wir beginnen beim Aufstehen. Um 6:00 Uhr klingelt täglich mein Wecker. Auch am Wochenende. Und wenn es nicht der Wecker ist, dann ist es eines meiner Kinder. Wenn alle wach sind, in der Schulzeit ist dieses um 06:40 Uhr wird sich frisch gemacht, Kleidung ausgesucht usw. ich sag euch ….garnicht so einfach wenn ein Kind ein richtiger Morgenmuffel ist. Danach wird schnell noch eine Kleinigkeit gegessen….meine Kinder wollen morgens vor der Schule nicht wirklich, aber der kleine Mann muss gefüttert werden.
Zwischenzeitlich mache ich die Fenster auf, um frische Luft hinein zu lassen und mache alle Betten. Ich packe Schulbrote und Trinkflaschen ein und ziehe den ganz Kleinen an. Mich selbst muss ich dann auch noch schnell zwischen Tür und Angel fertig machen, denn die Zeit rennt.
Mittlerweile ist es halb 8, der kleine wird in den Kinderwagen gesetzt und die zwei Großen ziehen sich selbst ihre Jacken über, damit wir los können. Denn wir laufen immer zur Schule, egal bei welchem Wetter .

Auf dem weg zur Schule , dieser dauert ca 15 min., quatschen wir noch ein bisschen zusammen. Über Schule und was die Kinder sonst noch so bedrückt. Manchmal ist es der einzige ruhige Zeitpunkt am Tag, an dem wir alle zusammen nochmal sprechen können.

Sobald die Kinder in der Schule sind, machen wir uns auf den Heimweg oder zu einem Termin. Bis ca. 12:00 Uhr habe ich nur noch einen Wirbelwind zuhause.
Zunächst beschäftige ich mich erstmal ausgiebig mit ihm. Ist es dann soweit, dass mein Kleiner zu müde ist lege ich Ihn hin, und mich mit dazu – natürlich nur bis er eingeschlafen ist, was etwa 15 Minuten dauert. Dann schleiche ich mich aus dem Zimmer und fange endlich mit den Haushalt an: Staubputzen, Bäder putzen, Kinderzimmer aufräumen, vielleicht noch Wischen sollte ich es von der Zeit her schaffen. Gegen 11, halb 12 ist der Kleine dann auch schon wieder wach, aber hey….. ein bisschen hab ich ja schon geschafft.
Der kleine Mann verlang jetzt erstmal sein Mittag. Hat er dieses zu sich genommen , stelle ich meistens noch schnell eine Maschine Wäsche an und dann müssen wir auch schon wieder los Kind 1 abholen… also Kinderwagen geschnappt und los geht’s…

Zur Schule hin und wieder zurück nach Hause (natürlich wieder zu Fuß). Dort angekommen versuche ich schonmal etwas vom Mittagessen vorzubereiten, meistens gibt’s mittags nur eine Kleinigkeit den wir essen Abends warm.
Kaum habe ich mich versehen, ist es schon halb 2, die Große muss abgeholt werden. Also wieder los. Kinder geschnappt und wieder zur Schule.
Zuhause angekommen essen die Kinder gemeinsam das vorher vorbereitete Mittagesse –  ich auch wenn ich es schaffe…denn die Wäsche wartet schon auf mich. Nach dem Essen ist erstmal die Küche dran, Spülmaschine ein und ausräumen und was sonst noch so anfällt. Die Kinder machen ihre Hausaufgaben, der kleine beschäftigt sich selbst. Kurze Zeit zum Durchatmen.
MAMA ich brauch Hilfe bei den Hausaufgaben. Also wird auch hier erstmal schnell Hilfe geleistet. Nach den Hausaufgaben geht es erstmal mit den Kids raus in den Garten. Nun ist es schon ca 15 Uhr.
Mein Mann ist auch seit einer halben Stunde zuhause. Und K.o von der Arbeit.
In Ruhe versucht er seinen Kaffee zu trinken…klappt nicht immer 😉
Draußen eine Weile getobt, geht es für mich wieder rein, denn im Wohnzimmer hat der Kleinste getobt, überall Spielzeug und Bälle. Hilfeeee
Dieser ewige Teufelskreis *Hände über den Kopf schlag *
Damit fertig, quengelt auch schon wieder der kleinste….klar denn er hat Hunger.
Also mal schnell einen Brei oder Ähnliches zubereitet und ihn gefüttert.

Oh, es ist schon 17 Uhr …das Abendessen muss ja auch noch gemacht werden…Also ran an den Speck…was koche ich denn heute mal ?

Gute Frage…. Fragt man die restlichen Familienmitglieder, kommt bei jedem was Anderes…oder das Typische ….mag ich nicht !!!!

Was zu essen gefunden und zubereitet…Kinder decken den Tisch…”schon wieder?” kommt mir entgegen…! Ja schon wieder, erläuter Ich.

Wir können essen! Aber in Ruhe ? Leider nicht meh,r die Zeiten sind vorbei, seitdem der Wirbelwind da ist. Denn wenn es ihm nicht schnell genug geht, erklingt immer wieder ein schriller Schrei. Aber auch da kommen bessere Zeiten *grins*
Tisch abräumen, denn wir sind fertig. Mittlerweile ist es halb 7. Jetzt noch schnell in die Spülmaschine einräumen und den Müll raus bringen.
So der Haushalt ist geschafft zur Hälfte…zu einem Viertel…*Lach*
Nur noch Brote schmieren. Check!!!
Dann sitzen wir meistens noch ein bisschen auf dem Sofa, schauen TV oder Spielen, bis der kleine Mann ins Bett muss. Das ist gegen 19:30- 20 Uhr.
Also den kleinen Mann fertig machen fürs Bettchen und den großen Bescheid sagen das sie sich auch fertig machen müssen.
Gegen 21 Uhr schläft dann auch wirklich alles, was unter 10 ist. hihi…endlich…!
Jetzt noch ein bisschen Tv schauen…was meistens nie lange ist,denn wir sind selber Kaputt von Arbeit und Co.
Zwischen 23 und 1 Uhr Nachts kommt dann noch mal der kleine Mann an…Und will leider nicht mehr in seinem Bettchen schlafen…ich nehme ihn dann mit zu mir und wir Schlafen…endlich !!!!!
Bis….ja bis…der Wecker wieder klingelt.

Wenn Euch der Beitrag gefallen hat, besucht http://mamiblog.weebly.com/ gerne auf ihrer Website und hinterlasst einen Kommentar 🙂

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2 Replies to “Der Alltag einer Vollzeit-Mama”

    1. Liebe Tina,
      Leider hast du da was missverstanden. Es geht ja nicht darum, dass Frauen nur Mütter sind, sondern dass die heutige Gesellschaft uns abverlangt, vollzeit zu arbeiten UND auch noch zuhause alles machen zu müssen. Die komplett doppelte Belastung eben

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