Vorverlegung des Stichtags zur Einschulung – weshalb ich die Petition so nicht unterschreibe

Unter den diesjährigen Vorschülern gibt es Bundesweit eine große Debatte um das richtige Alter zur Einschulung. Derzeit liegt der Stichpunkt am 30. September, was bedeutet, dass alle Kinder, die bis dahin 6 Jahre alt werden, dieses Jahr eingeschult werden sollen. Aktuell werden Unterschriften für eine Petition gesammelt, um den Stichtag auf den 30. Juni vorzuverlegen. Somit würden einige Kinder ein Jahr länger im Kindergarten bleiben. Insbesondere in Baden-Württemberg fehlen um die 10.000 Unterschriften und obwohl meine Tochter dieses Jahr ebenfalls eingeschult wird, habe ich zu diesem Thema bisher Abstand gehalten und die Petition nicht unterschrieben. Was meine Gründe sind und welche Lösung ich stattdessen vorschlage möchte ich euch in diesem Beitrag erzählen.

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High Need Babys – Hochsensible Babys erkennen

Während der Schwangerschaft stellen wir uns oft vor, wie das Leben mit Baby so sein wird. Wer schonmal ein Kind hatte oder Babys in seiner direkten Umgebung, denkt an die immer trinkenden und schlafenden, friedlichen kleinen Wesen, die man den ganzen Tag fröhlich im Kinderwagen vor sich hin schiebt und die höchstens bei Bedarf kurz weinen. Besonders wer nur liebe Babys kennt, kann von einem High Need Baby völlig umgehauen werden.

10 % der Babys fallen nämlich doch aus dem Rahmen. Diese Kinder werden auch als Schreibabys, untröstliche Babys oder hochsensible Babys bezeichnet. Wie der Begriff es schon verrät: diese Babys schreien. Sie schreien, wenn sie Hunger haben, wenn sie satt sind, wenn sie müde sind und wenn sie fertig sind mit schlafen. Manchmal schreien sie auch einfach so. Auch uns hat es getroffen und unsere zwar anhängliche, doch eigentlich liebe Maus hat sich zu einem hochsensiblen Baby entwickelt. Ich habe in letzter Zeit viel gelesen und stehe nun mit einer Schreiberatung in Kontakt. Und weil ich weiß, dass es zwar wenige, aber dennoch genug Frauen gibt, die ebenfalls dieses Problem haben, möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen teilen. Dies ist der erste Beitrag meiner neuen Themenserie “High Need Babys”. In den folgenden Wochen werde ich mich am Blog mit Babys beschäftigen, die sich nicht trösten lassen und euch viele Tipps und Informationen sammeln. In diesem ersten Beitrag möchte ich euch erzählen, was “High Need Babys” sind und woher dieser Zustand kommen kann.

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Manche Babys brauchen mehr Nähe – und weshalb das völlig ok ist

In den Sozialen Medien haben wir es schon bekannt gegeben: Ende November kam unsere zweite Tochter endlich zur Welt! Wie ihr schon mitbekommen habt, hatten wir in der Schwangerschaft viele Probleme und Anfang der 38. Woche wurde ich eingeleitet – was irgendwie sehr früh war. Umso verständlicher, dass wir ein sehr anhängliches Baby haben, welches sehr viel Nähe braucht. Denn zum Team Schreien Lassen gehören wir definitiv nicht. Über unser intensives Kuscheln, unser neues Familienbett und wie wir uns einleben, möchte ich euch heute berichten.

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Weshalb es völlig ok ist, sich als Mama helfen zu lassen – und wie

Das Mama-Sein ist schon seit Jahren zu einem Wettbewerb herangewachsen: wer leistet bessere Arbeit, unterimmt mehr Freizeitaktivitäten, steht nachts öfter auf, hat das anstrengendere Kind? Mehr und mehr scheinen wir nach unserer Leistung und Belastbarkeit beurteilt zu werden. Wir messen uns danach, wem es schlechter geht und wer besser mit einer schwierigen Situation umgeht – Hilfe einzufordern ist dabei ausgeschlossen. Ich finde, es ist nun an der Zeit, das umzukehren. Auch eine Mama darf ausgeschlafen, gut gelaunt und entspannt durch den Tag gehen. Oft schaffen wir das leider nicht alleine ohne Unterstützung. Ich möchte Dir heute deshalb erzählen, weshalb es völlig ok ist, Dir helfen zu lassen, ohne dass Dich jemand dafür verurteilen darf. Und weshalb es wichtig ist, auch mal nach Dir zu sehen und Dir Gutes zu tun, ohne als “schlechte Mutter” abgestempelt zu werden.

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Weihnachtsgeschenke für Vor- und Grundschulkinder

Sie geht los, die fröhliche, sinnliche und vor allem auch gefürchtete Weihnachtszeit. Neben den tollen Gerüchen, vielen bunten Lichtern, gemütlichen Weihnachtsmärkten und  der Zeit mit der Familie bedeutet sie nämlich noch etwas: Stress beim Aussuchen passender Geschenke. Als wäre es nicht genug, dass man sich selbst sehr viele Gedanken um die passenden Geschenke für andere machen muss, werden wir vermehrt nach unseren Wünschen gefragt. Und in letzter Zeit musste ich oft gestehen, dass ich mir noch gar keine Gedanken gemacht habe. Tatsächlich haben wir uns letztens zusammen hingesetzt und eine Liste verfasst, welche Geschenke für unsere Kinder geeignet sind, die schon so vieles besitzen.

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Wie viel Hobby braucht mein Kind?

Meine Tochter ist nun in einem Alter, in dem sie anfängt, sich mit ihren Freundinnen zu verabreden. Als ich klein war, hat man sich mit einem kurzen “bis heute Mittag” verabschiedet und stand einfach klingelnd an der Tür der anderen. Heutzutage bedeutet eine Verabredung, dass zwei Mütter verzweifelt mit ihren Terminkalendern dastehen, und versuchen, ein Treffen neben den unzähligen Verpflichtungen der Kinder unter zu bekommen. Dabei ist es nicht selten, dass schon Kindergartenkinder jeden Tag einen anderen Termin haben. Was wir davon halten habe ich euch hier nieder geschrieben:

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Wie das Mama-Sein meine Ängste verändert hat

Wer noch keine Kinder hat, kennst dieses unbekümmerte Gefühl, einfach etwas zu tun oder zu lassen. Ich denke oft darüber nach, wie wir Nächte durchgemacht haben, in brenzlige Situationen gekommen sind, übermüdet Auto gefahren sind, einfach mal den Job gewechselt haben. Und wir haben uns insgesamt einfach nicht wirklich Gedanken um irgendwelche Kosequenzen gemacht sondern haben einfach so vor uns hin gelebt. Es kommt mir vor wie die Erinnerung an ein ganz anderes Leben, denn heute bin ich ein wahres Nervenbündel geworden. Welche Ängste ich entwickelt habe, seit ich Mama bin, möchte ich im Rahmen der Blogparade “Warum sind Mütter immer so ängstlich” von meiner Lieben Kollegin Denise, Bloggerin bei Mamschens Blog, aufzählen.

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Verwöhn Dein Baby nach Herzenslust – Rezession

Als Schwangere liest man natürlich alles, das darauf hindeutet, eine tolle Atmosphäre mit dem kommenden neuen Familienmitglied zu verbessern. So ist mir auch das neue Buch in meiner Sammlung sofort in die Hände gesprungen, als ich den Titel gesehen habe! Für meine Verhältnisse habe ich das Buch nun auch ziemlich schnell verschlungen und möchte meine Erfahrung mit euch teilen

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Unterstützung zuhause -wie viel darf ich als Hausfrau von meinem Mann erwarten?

Letzte Woche habe ich über das Thema Beziehungsprobleme bei arbeitenden Müttern geschrieben und festgestellt, dass diese Beziehungen meist an der mangelnden oder gar fehlenden Unterstützung seinerseits leiden. Wie auch in dem Artikel beschrieben ist Reden das A und O aller Harmonie bei uns zuhause. Seit ich im Beschäftigungsverbot bin, hat sich diese Situation völlig geändert, da ich nicht mehr den ganzen Tag im Büro bin und mir meine Zeit ganz anders aufteilen kann. Auch über dieses Thema haben wir gesprochen und sind froh dass wir uns einig sind – was in den meisten Beziehungen nicht der Fall zu sein scheint. In welchen Punkten ich welche Unterstützung von meinem Mann erwarten darf, der den ganzen Tag arbeitet, während ich es nicht tue und wie wir zu der Einstellung vieler Frauen stehen erzähle ich euch aus Sicht einer berufstätigen Mama, die in den Haushalt zurückgekehrt ist.

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Rauchverbot auf Spielplätzen – wieso Selbstverständliches nötig wird

In den letzten Tagen bin ich über eine Anzeige gestolpert, von der ich mir nicht sicher war, ob ich mich freuen oder aufregen sollte: Berlin hat als erstes Bundesland Deutschlands offiziell das Rauchen auf Spielplätzen verboten und ein Verstoß wird mit einer Geldstrafe bestraft. Ansich ist das natürlich eine super Sache und kommt aus vielen Gründen den Kindern zugute. Ich habe mich jedoch gefragt, inwiefern so ein Verbot tatsächlich nötig sein sollte…

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