Auswirkungen von Stress auf Dein Ungeborenes – wie Du Stress in der Schwangerschaft mit dem Einsatz ätherischer Öle reduzierst

*In Zusammenarbeit mit “Bewegte Mama” *unbezahlte Empfehlung *Erfahrungsbericht

Nicht die Menge der Arbeit verursacht den alltäglichen Streß, sondern der Mensch, der dich ihretwegen kritisiert und unter Druck setzt. Zugegeben: Manchmal bist du selbst dieser Mensch.

Eine wichtige Erkenntnis, die man an den Tag legen muss ist, dass der Stress, den wir haben, meist von uns selbst verursacht wird. Wir wollen einfach immer sehr viel. Der Beste im Job sein, die sauberste Wohnung, Zeit mit der Familie, all das versuchen wir an einem Tag, der uns nur 24 Stunden zur Verfügung stellt, zu erreichen. Oft leben wir jahrelang in diesem Trott, bis unser Körper genug schreit – dann ist es allerdings meist zu spät. Auch ich kam an diese Grenze und das zu einem sehr kritischen Zeitpunkt: denn zur selben Zeit habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. Es musste eine Lösung her, denn mein Körper brach nach jedem stressigen Tag einfach zusammen und ich büßte dies mit Ohnmachten und psychischen Problemen. Hinzu kam noch meine Risikoschwangerschaft und das Chaos war perfekt. In meinem Beschäftigungsverbot angekommen habe ich jedoch bemerkt, dass mein Körper immer noch nicht zur Ruhe kommt, da er diese ständigen Adrenalinschübe vermisst – fast wie eine Sucht. Dass Stress und schlechte Gedanken schädlich für das Ungeborene sind, dürfte allen klar sein. Welche Folgen es genau hat, nicht unbedingt.

Ich habe sehr lange nach einer Lösung gesucht, wie ich endlich runter kommen, meine Gedankengänge zum positiven wenden und trotz all der Sorgen aktiv entspannen kann und bin über die Seite Bewegte Mama gestolpert. Claudia unterstützt Schwangere und stillende Mütter dabei, sich mithilfe von mentaler Begleitung und ätherischen Ölen positiv auf das Baby einzustimmen. Wie genau sie mir geholfen hat, meinen Stress zu bewältigen, möchte ich Dir in meinem Beitrag erzählen.

Was bedeutet Stress für das Baby?

Während der 9 Monate der Schwangerschaft musst Du dir bewusst sein, dass Du deinen Körper mit einem zweiten Lebewesen teilst. Ganz gleich was Du zu Dir nimmst und erlebst, gibst Du an Dein Ungeborenes direkt weiter. Ganz selbstverständlich achten wir plötzlich auf unsere Ernährung und verzichten auf Giftstoffe wie Nikotin und Alkohol, um dem Baby nicht zu schaden. Leider verzichten viele von uns nicht auf weitere “Gifte” in unserem Leben – auf der Liste steht Stress ganz oben. Schließlich können wir negative Gefühle nicht durch die Nabelschnur durchgeben, denken viele von uns. Leider wurde genau das Gegenteil bewiesen:

ruhige Momente in der Schwangerschaft sind so wichtig
An der Grenze unserer Körperkräfte

Eine Schwangerschaft hat es manchmal schon in sich – erst plagt uns die Morgenübelkeit, dann die Müdigkeit, oft haben wir keinen Appetit und ernähren uns falsch. All dies kann den Körper einer Frau schon mal an seine Grenzen führen. Doch was, wenn zu diesen Ganzen Faktoren noch beruflicher oder psychischer Stress dazu kommt? Viele Menschen reagieren auf Stress mit körperlichen Symptomen und verwechseln diese mit Krankheiten. Manche von uns bekommen Magengeschwüre, andere haben mit Herz-Kreislaufproblemen zu kämpfen. Und wenn das Gesamtpaket nicht stimmt, kann es schon mal sein, dass unser Körper sich verabschiedet. So ist es auch mir passiert: regelmäßig kamen in schwierigen Situationen diese vielen orangenen Punkte in mein Sichtferld, die immer schwärzer wurden und ich plötzlich auf dem Boden lag und nichts mehr gesehen habe. Das ist nicht nur gefährlich für die Mutter, die sich bei einem Sturz gefährlich verletzten kann, auch das Kind kann von den häufigen Ohnmachten oder deren Folgen Schäden davontragen.

Veränderung des vegetativen Nervensystems

Wer Stress hat, schüttet unterschiedliche Hormone aus, wie zum Beispiel Adrenalin oder Cortisol. Diese führen wir direkt zum Kind ab, sprich, es erlebt den Stress genauso wie wir auch körperlich. Wenn es diesen Symptomen dauerhaft ausgesetzt ist, kann es negative Folgen auf das vegetative Nervensystem haben, welches für das Herz und die Verdauung des Menschen verantwortlich ist. Das bedeutet, dass eben diese Funktionen durch Stress in der Schwangerschaft schon beschädigt werden können.

Gefahr von Früh- und Fehlgeburten

Von vielen Forschern wurde bestätigt, dass Schwangerschaften, die für die Mutter schon im frühen Stadium stressig verlaufen sind, zu früh endeten, häufig auch mit einer Fehlgeburt.

Auch ich habe schon eine Frühgeburt hinter mir und wenn ich Pech habe steht mir eine weitere bevor. Dieser Grundgedanke führt automatisch zu einer schlechten Haltung zu dem Thema und ich muss aufpassen, mich nicht in dieser Angst zu verlieren.

Wie es aktuell um meine Rhesuskonflikte steht, könnt ihr am Blog nachlesen

Vererbung von Depressionen

Mütter, die in der Schwangerschaft zu viel Cortisol an ihre Kinder abgeben, legen einen schlechten Grundstein für ihre Kinder: denn viele Depressionen von Erwachsenen können darauf zurückgeführt werden, dass sie schon vor der Geburt häufigem Stress ausgesetzt waren.

Gründe für Stress in der Schwangerschaft

Da wir jetzt wissen, was Stress mit unseren Babys anstellen kann, sollten wir uns darauf konzentrieren, dessen Ursachen zu finden, um ihn lindern zu können. Viele Menschen empfinden Stress ganz unterschiedlich. Während es dem einen zu viel ist, von Termin zu Termin zu hetzen, kann es der andere genießen, viel raus zu kommen und empfindet Stress eher durch zu viele ruhige und einsame Momente. Gründe für Stress können also sein:

  • stressiger Berufsalltag
  • stressiger privater Alltag (zu viele Freizeitaktivitäten)
  • psychischer Stress verursacht durch z.B. Stress in der Familie
  • finanzielle Sorgen
  • psychischer Stress versuchsacht durch Umstände, die man nicht beeinflussen kann, z.B. Krankheiten

Manche dieser Faktoren lassen sich beheben. Zum Beispiel kann ein Frauenarzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen oder wir können auf bestimmte Hobbys verzichten und Hilfe im Haushalt einfordern. Wenn jedoch Umstände vorkommen wie finanzielle Sorgen, Todesfälle oder gesundheitliche Probleme, scheint dieser Kreislauf aus Stress und Sorgen nicht enden zu wollen.

Schon gewusst? Alle Infos rund um das Beschäftigungsverbot gibt es hier zu lesen!

Der Einsatz von ätherischen Ölen im Alltag

Generell ist es erst einmal eine gute Idee, den Alltag entspannt zu gestalten und die entspannten Phasen bewusst zu genießen. Wir sollten uns darauf kontenrieren, das Positive an unserem Alltag mehr zu erleben, als die negativen Momente. Wieso setzen wir also nicht noch eine zusätzliche Hilfestellung ein?

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Öle, die aus bestimmten Pflanzen hergestellt wurden. Das gute ist also, dass sie 100 % natürlich sind und somit keine Schadstoffe enthalten! Schon im Mittelalter kannte man die Wirkung unterschiedlicher Pflanzen und konnte diese gezielt einwenden. Auch heute noch trinken wir bestimmte Tees oder riechen an bestimmten Düften, wenn wir ein bestimmtes Ergebnis erzielen wollen. So wissen wir, dass Lavendel und Melisse beruhigt, Zitronengras Energie verleiht und Eucalyptus gut gegen Erkältungen wirkt. Dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten, diese Öle einzusetzen!

Ätherische Öle in der Frühschwangerschaft

In der frühschwangerschaft reagiert unser Körper empfindlicher auf die Umgebung. Hier ist es wichtig, ätherische Öle mit pflanzlichen Ölen zu mischen. Zudem würde ich eine Benutzung nur nach einer fachkundigen Beratung anwenden, da es bestimmte Öle gibt, die in dieser Phase nicht angewendet werden dürfen.

Zeit für ein Bad

Ich muss zugeben, dass ich sehr gerne bade! Nicht nur, dass ich einfach mal eine Stunden ungestört entspannen kann ohne von Medien bedrängt zu werden und einfach mal ein Buch lesen kann. Ich liebe es, viele tolle Badeessencen auszuprobieren. Ich muss gestehen, dass mein Geruchssinn, seit ich nicht mehr rauche sehr aktiv geworden ist. Anstatt jedoch unzählige teure und auch teils giftige Badeessencen zu kaufen, kannst Du zum Schaum einfach ein paar Tröpfchen Öl dazu geben. Kleiner Tipp: bestimmte Öle neigen dazu, auf der Haut warm zu werden. Übertreibe es daher nicht mit der Wassertemperatur!

Ein gut duftendes Bad belebt und entspannt
Massageöl

Ich muss mit Schande gestehen, jetzt schon wirklich viel zugenommen zu haben. Es ist nicht so, dass ich allgemein in die Breite gegangen bin, sondern eher so, dass mein Bauch bald zu platzen scheint (ich bin erst in der 27. Schwangerschaftswoche). Besonders wenn ich einen Tee trinke oder etwas esse (zuviel essen geht schon gar nicht mehr) habe ich das Gefühl, dass mein Bauch reißt. Er juckt und zieht und ich kann mich zum Ende des Tages manchmal kaum noch bewegen. Da hilft es mir oft, meinen Bauch mit Öl ein zu schmieren und ihn damit leicht zu massieren. Toller Nebeneffekt: der Geruch des ausgewählten Öls hält sich lange und beeinflusst Deine Stimmung.

Raumduft zum entspannen

Seit meinem Beschäftigungsverbot bin ich ziemlich ruhelos. Abends auf dem Sofa kribbeln meine Beine und Schreien nach Bewegung, nachts liege ich manchmal stundenlang wach und kann nicht schlafen, weil mich diverse Themen rund um das Baby und die Schwangerschaft belasten. Ein wohltuender Geruch nach Nelke hilft mir oft, endlich zur Ruhe zu kommen und meine Sorgen beiseite zu schieben. Diesen kannst du über den Einsatz von Kerzen, mit einem Luftbefeuchter an der Heizung oder durch betröpfeln von Textilien im Raum verbreiten.

Mein Fazit nach einer Woche Einsatz

Über eine Woche habe ich das Öl “Glücksgefühl” zuhause. Es besteht aus den Pflanzen Limonen, Mandarine, Grapefriut und Vanille, welche zugleich entspannend und energetisierend wirken.

Ich muss zugeben, dass ein guter Geruch an einem selbst oder in der Wohnung die Grundstimmung schon enorm hebt. Im ersten Moment klingt es widersprüchlich, wie Vitalität und guter Schlaf miteinander in Verbindung stehen, doch ich habe gelernt, meine Energie raus zu lassen und so wirklich müde und nicht nur erschöpft in den Schlaf zu gleiten. Die positive Energie wirkt sich zudem gut auf alle Familienmitglieder aus, und wir spüren diese tatsächlich an der besseren Grundstimmung zuhause. Und die lindert automatisch den Stress.

Wenn auch Du an dem Einsatz ätherischer Öle interessiert bist, findest Du alle weiteren Informationen und eine Kontaktmöglichkeit zur Bewegten Mama auf Ihrer Homepage, die ich wärmstens empfehlen kann!

 

16 Antworten auf „Auswirkungen von Stress auf Dein Ungeborenes – wie Du Stress in der Schwangerschaft mit dem Einsatz ätherischer Öle reduzierst“

  1. Ich bin von der Wirkung ätherischer Öle überzeugt. Ich habe sowohl in meinen Schwangerschaften als auch danach darauf gesetzt. Gerade bei Stressprävention und depressiven Verstimmungen kann es wirklich gut helfen.

    Liebe Grüße
    Verena

  2. ich selber bisher noch nicht schwanger, aber kann mir gut vorstellen, dass zu viel Stress, wie Gift für das ungeborene Kind ist!

    man weiß ja inzwischen auch, dass die Kleinen im Bauch schon ganz viel mitbekommen, was da draußen abgeht … da überträgt sich der Stress sicher auch 🙁

    alles Liebe für euch,
    Eden

  3. Oftmals empfindet man es selbst nicht als Stress, weil es einfach Alltag ist. Aber für das Ungeborene ist es trotzem Stress. Deine Tipps hätte ich sicher gut gebrauchen können.

    Lieben Gruß, Bea.

  4. Ich halte viel von Aromatherapie und habe deshalb selbst schon ein paar Beiträge darüber verfasst, wie sie zB. gegen Ängste oder Erkältungen helfen. Finde das Thema super spannend und gerade dieses Thema hier sehr wichtig! Stress sollte ja immer vermieden werden, aber in der Schwangerschaft ist das natürlich besonders wichtig! Super Beitrag!

  5. Sehr schöner Blogartikel! Ich war noch nie schwanger, aber ich fand es mega interessant zu lesen!

    Vor Kurzem habe ich ein Buch über unsere Hirnfunktionen gelesen und da stand auch, dass Babys im Bauch alles mitbekommen und teilweise auch Traumata haben können von Erlebnissen, die der schwangeren Mutter passiert sind. Schon eindrücklich, was der Mensch für ein Wunder ist.

    Ich bin mir sicher du machst das alles super!

    Ausserdem ist die Anleitung auch perfekt für Menschen, die nicht schwanger sind. 🙂 Ätherische Öle und viel Entspannung sind in jeder Lebenslage sehr hilfreich bzw. essentiell. 🙂

    1. Liebe Sam,
      Danke für diesen tollen Kommentar!
      Ja das menschliche Gehirn ist wirklich ein Wunder! Manchmal wenn ich schlecht drauf bin, habe ich das Gefühl, sie streichelt meinen Bauch als würde sie sagen, Mama wir schaffen das. Sie gibt mir auch immer viel Kraft! Und dabei versteht sie die Welt noch nicht

    1. Liebe Tina,
      Das stimmt, sowas kann man immer auch auf nicht schwangere übertragen! Allerdings umgekehrt ? oft nicht mehr, deshalb gestalte ich solche Artikel immer gerne zur gunst der schwangeren

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