5 Dinge die wir heimlich tun, wenn unsere Kinder nicht dabei sind

Ihr hört zurzeit sehr wenig von mir, ich weiß. Das hat auch einen Grund: ich bin süchtig. Nicht nach etwas schlimmen oder verbotenen oder gar giftigen und nein, ich nehme keine Drogen. Ich bin süchtig nach einer Serie. Meine letzten Wochen waren davon bestimmt, mich abends vor den Fernseher zu flacken und ich war dabei total weg. Nach 5 wundervollen Staffeln Grimm bin ich aus diesem Traum erwacht und hatte einen Gedanken, den ich sehr gerne mit euch teilen würde.

Erwachsene bestimmen immer über das Wohlergehen ihrer Kinder und wissen genau, was richtig und was falsch ist – zumindest für unseren Nachwuchs. Doch an welche dieser Dinge halten wir uns tatsächlich? Hier also meine – nicht immer ganz so ernst gemeinte Auflistung der Dinge, die wir nicht vor unseren Kindern tun (sollten).

  • Fernsehen ohne Limit

Ja das leidige Thema Fernseher. Wir predigen den Kindern, wie schädlich es ist, so viel zu schauen und grenzen ihre Zeiten vor dem Gerät ein. Tagsüber sind wir natürlich die besten Vorbilder und es werden höchstens die Nachrichten oder ein gemeinsamer Sonntagsfilm angemacht. Aber sind wir doch mal ehrlich. Sobald abends die Kinderzimmertür zugeht, geht der Fernseher auch wieder an. Ich möchte meinen Kindern ein schönes Leben bieten, das sie nicht vor der Kiste verschwenden – jedoch schaue ich wie oben schon bereits beschrieben, ziemlich intensiv meine Serien. Als meine Kleine alle Folgen My Litte Pony durch hatte, konnte ich diesen Schmerz in ihr deutlich spüren, denn ich habe das Gefühl selbst erlebt, wie schrecklich es sein kann, wenn eine Serie vorüber ist.

  • Naschen

Ich bin eine ziemliche Naschkatze – meine Tochter auch. Sie ist die typische Kandidatin, die ihren Teller nicht aufisst und danach meint, sie habe noch Hunger und bräuchte einen Nachtisch. Das geht natürlich überhaupt nicht 😉

Tatsächlich gehören mein Mann und ich jedoch selbst zu den Menschen, die sich abends auch noch beim Fernseher schauen eine Tafel Schokolade reinpfeifen. Völlig unvorbildlich. Zum glück ist sie noch so jung, dass sie die Bestände der Süßigkeiten noch nicht kennt.

  • Fluchen

Natürlich wollen wir alle, dass unsere Kinder sich immer wie zivilisierte Menschen ausdrücken und nicht wie die Kinder aus der Gosse. Doch auch uns rutscht manchmal ein entsetztes Sch-Wort raus, obwohl es nicht beabsichtigt war. Zum Glück plappert meine Kleine dies nicht einfach nach sondern reagiert mit einem entsetzten „Mama Wortwahl!“. Da ich ein sehr energischer Autofahrer bin, der seine ganze Emotion in seine Umwelt auf Verkehrswegen setzt, rutscht mir hier und da auch ein mehr oder weniger schlimmeres Wort aus. Umso mehr genieße ich Fahrten ohne meine Tochter, wenn ich auf Volllast aggressiven Rap anschalte und alle Autofahrer anbrülle und beleidige. Ja, das bringt mir eine kurze Genugtuung und danach kann ich ganz friedlich am Tisch sitzen.

  • Flunkern

Wir bringen unseren Kindern immer bei, dass Lügen schlecht sei und reagieren immer empfindlich darauf, wenn unser Kind uns anflunkert. Hand aufs Herz: wer von euch ist selbst immer ehrlich? Auch in Bezug auf die Kinder. Doch oft, sind diese kleinen Notlügen für uns Überlebenswichtig. Wie praktisch ist doch der Winter, wenn man morgens um 7 sagen kann „Schlaf es ist noch Nacht. Schau mal es ist noch dunkel“.

  • Mittagsschlaf machen

Leider ist unsere Kleine schon so groß, dass sie keinen Mittagsschlaf mehr macht. Und wenn es doch passiert, dann endet das ganze in einer dramatischen Nacht. Also ist es ganz selbstverständlich, dass bei uns kein Mittagsschlaf gemacht wird…oder? Nur wenn die Kleine einen Samstag bei Oma verbringt, gibt es für Mama und Papa kaum etwas schöneres, als sich 2 Stunden hin zu flacken.

 

Und was tut ihr, was eure Kinder nicht wissen sollten? Teilt hier eure Geschichten mit uns 🙂

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