Selbstständigkeit fördern – und wieso die Gesellschaft sich gewandelt hat

Gestern war meine Mama zu Besuch. Seit ich selbst Mama bin, hat dieses Wort für mich eine große Bedeutung. Wenn Mia dabei ist, sind es schließlich drei Generationen Mädels an einem Tisch, alle irgendwie gleich und doch ganz unterschiedlich. Da ich momentan mit Grippe zuhause bin, nutzt meine Große es aus, nicht den ganzen Tag in den Kindi zu müssen (außer heute, denn jetzt ist Turnen). Andererseits beschwert sie sich, dass ich nichts mit ihr unternehmen kann, denn ich bin ja krank und kann nicht großartig aus dem Haus. Generell habe ich das Glück, immer dann krank zu sein, wenn draußen das schönste Wetter ist, aber das ist ein anderes Thema. Auf jeden Fall gab es als meine Mama da war einen riesigen Aufstand, weshalb ich mit ihr denn nicht rausginge. Und da kam mir eine brilliante Idee. Wir wohnen in einer Privatstraße, die nicht einmal geteert ist. Das bedeutet null Verkehr, keine Fremden, theoretisch keine Gefahren. Irgendwie scheint es selbstverständlich zu sein, dass in dieser Straße die Kinder ganz alleine draußen sind – aber dazu später mehr. Meine Mama machte ein entsetztes Gesicht. Wie soll die Kleine es schaffen, die Straße zwar mit ihr und dann auch alleine wieder zurück zu laufen. Ohne Erwachsene. Aber Mia war mit diesem Vorschlag mehr als einverstanden und zog sich gleich Schuhe und Jacke an. Es dauerte keine 10 Minuten, da stand sie wieder in der Wohnung. “Und hast du Oma bis ganz nach vorne gebracht?” “Na klar!”.

Als ich meinem Mann davon erzählte war er weniger begeistert. Sie wäre noch viel zu jung, um alleine draußen zu sein. Sie könnte sich verlaufen oder weglaufen. Und auch als ich diese 10 Minuten alleine war, muss ich gestehen, dass ich ziemlich nervös war. Das war in meinen Augen ein sehr großer Schritt, denn normalerweise hänge ich an ihr wie eine Glucke und sie an mir wie ein Hündchen an der Leine. Solange wir Blickkontakt haben ist alles ok, dann darf sie alles frei machen. Aber sobald dieser abbricht scheint es kritisch zu werden.

Wir waren als Kinder immer alleine draußen

Dabei denke ich mir seitdem immer wieder: das war bei uns doch noch ganz anders! Wir haben in einer Mehrfamilienhaus-Siedlung (kann auch fast als Block bezeichnet werden) in einer Stadt gelebt. Hinter diesen großen Wohnkomplexen gab es immer Spielplätze und jede Menge Kinder, welche dort aus allen Häusern gespielt hatten. Wir hatten keine Handys, wir zogen uns an, gingen raus, und es war irgendjemand immer da, der ebenfalls zum Spielen raus kam. Da war nichts eingezäumt und wir hätten einfach gehen können – taten wir aber nicht, denn wir wussten immer, dass wir dableiben mussten. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht, wie alt ich war, als ich began einfach raus zu gehen. Aber es muss bestimmt im selben Alter gewesen sein, wie bei Mia jetzt. Um ehrlich zu sein, kann ich mich gar nicht daran erinnern, dass meine Eltern oder die meiner Freunde mit uns am Spielplatz saßen und uns zusahen.

Auch später als wir nach Deutschland in ein kleines Dorf zogen war es nicht anders. Am ersten Abend nach unserem Umzug schnappte ich meine 4 jährige Schwester und wir gingen einfach die Gegend erkunden. Auch das war selbstverständlich und es machte sich keiner Gedanken darüber, wo wir waren und wieso wir das Grundstück verlassen hatten. Auch als meine Schwester im Kindergarten angemeldet wurde, schien es ganz normal zu sein, dass die Kinder einfach zur Tür raus geschickt wurden und zum Kindergarten liefen – ganz alleine. Wenn ich meine Tochter nun zum Kindergarten fahre sind da auch alle anderen Eltern. Ich habe noch nie ein Kind gesehen, auch nicht im Vorschulalter, das alleine kam oder ging.

In dem Dörfchen gab es keine Schule, wir mussten einen Ort weiter laufen. Und auch hier waren es keine Eltern-Kind-Gruppen. Wir trafen uns an einem bestimmten Punkt und liefen nur wir Kinder zwei Kilometer den Berg hoch in die nächste Grundschule. Auch als meine jüngste Schwester kam, packte ich mit 9 Jahren das Kleinkind in den Kinderwagen und bin mit ihr spazieren gelaufen oder einfach nur zum nächsten Spielplatz. Wenn ich so mit meiner Tochter an der Hand laufe, stelle ich immer wieder fest, dass Kinder meist in Begleitung ihrer Eltern unterwegs sind. Ich sehe jedoch keine Kinder unter 12 die einfach alleine irgendwo hingehen. Tatsächlich sehe ich in meiner neuen Nachbarschaft seit ich ein Kind habe zum ersten Mal wieder Kinder alleine draußen spielen.

Wieso ist es also heute nicht mehr so?

Zum einen könnte man meinen, die Welt sei gefährlicher geworden. Immer öfter hört man von entführten und verschwundenen Kindern. Doch ist die Welt tatsächlich gefährlicher oder haben wir unsere Kinder einfach nur so verzogen, dass sie falsch und richtig nicht mehr erkennen können? Gehen unsere Kinder nun zu viele Risiken ein, weil wir ihnen nie die Zeit und Geduld gegeben haben, einfach mal zu lernen nach sich selbst zu schauen? Dreijährige erscheinen nun fast wie Babys, die oft noch volle Windeln tragen und nicht einmal sagen können, dass etwas drin ist. Sie lassen sich bewirten und verwöhnen. Und ohne Mama und Papa geht es gar nicht mehr. Andererseits sind wir sozialer geworden und reden mit fast jedem, was die Gefahr einfach erhöht, dass unsere Kinder mit der falschen Person mitgehen. Oder sehe ich das falsch und übersehe doch, dass es noch selbstständige Kinder gibt? Was genau hat uns zu diesen Helikopteeltern gemacht, die immer um die Kinder herum wuseln?

Ich denke seit gestern sehr intensiv über dieses Thema nach und habe mir deshalb feste Ziele gelegt, meine Tochter zu einer offenen und selbstständigen Person zu machen:

Stark zuhause

Bevor ich mir sicher bin, dass ich mein Kind einfach bedenkenlos nach draußen schicken kann, muss ich wissen, dass es klarkommt. Und das geht nur, wenn ich sehe und weiß, dass es auch zuhause klar kommt. Ich gehe schon mal in den Keller und lasse sie alleine oben spielen. Oder schippe im Winter Schnee, auch wenn sie keine Lust mehr hat, draußen zu bleiben und einfach hoch geht. In ihrem Alter sollte sie sich alleine an- und ausziehen können, was schon an Lust und Laune scheitern kann.  Aber wir müssen mehr Mithilfe und Selbstständigkeit von unseren Kindern fordern und dürfen ihnen nicht so viel mit allem hinterher rennen. Alleine hinter sich aufräumen, sich etwas zu trinken machen. Und vor allem: sich richtig ausdrücken, nachfragen und sagen, was einem fehlt.

Kontakte zur Nachbarschaft

Zum ersten Mal leben wir in einer Nachbarschaft mit Kindern und Gärten. Klar, wir sind jetzt im Winter eingezogen und da war noch nicht viel mit Kennenlernen: allerdings die Nachbarn aus den Häusern direkt nebenan sind uns und unserer Tochter schon bekannt. Ich habe die Hoffnung, dass das ganze sich durch das draußen sitzen schon von alleine ergibt. Denn kennt man die anderen Eltern, hat man vielleicht auch weniger skurpel, die Kinder miteinander alleine raus zu schicken.

Draußen Selbstständigkeit fordern

Da möchte ich tatsächlich mit kleinen Schritten anfangen, aber immer und immer mehr loslassen könnnen. In etwas mehr als einem Jahr geht die Schule los und auch diese muss nur über die Straße erreicht werden. Doch bis dahin scheint es ein weiter Weg zu sein. Kurz alleine den Müll raustragen, schon mal zum Auto vorgehen, alleine hinter dem Haus etwas nachsehensollte da schon langsam drin sein. Wir dürfen nicht bei jedem falschen Geräusch Panik bekommen oder den Kinden gleich hinterher rufen, wo sie stecken. So weit finden diese auch schon wieder zurück. Und das wichtigste: den richtigen Umgang mit dem Verkehr beibringen, denn gefühlt fahren heute einige Autos mehr als noch vor 20 Jahren.

 

Was habt ihr euren Kindern mit 5 Jahren zugemutet? Was dürfen / sollen diese alleine tun? Ich freue mich auf eure Anregungen!

16 Antworten auf „Selbstständigkeit fördern – und wieso die Gesellschaft sich gewandelt hat“

  1. Ich bin bis zu meinem 8. Lebensjahr bei meiner Oma aufgewachsen und war selbstständig.
    Ich konnte Kaffee kochen und spülen, hab meiner Oma beim Einkaufen geholfen, hab staubgesaugt und sowas.
    Sie war körperlich nicht fit und krank und beachte mir alles schon mit 4-5 Jahren bei. Ich durfte alleine zur Vorschule gehen und auch zur Schule. Bis zum Strassenende schaute sie mir aus dem Fenster nach, wenn es dunkel war hatte ich ein kleines leuchtendes Pikachu, das ich solange hochhielt.
    Ich durfte draussen spielen, auch einige Strassen weiter und es ist nie was passiert.
    Ich finde durch die ganzen Smartphones und Co. “mutieren” viele Kinder zu Stubenhockern, die auch gar keine Lust mehr haben, irgendetwas draußen zu unternehmen.
    Ja, die Menschheit entwickelt sich, ob das jetzt immer positiv oder negativ ist, sei dahin gestellt.
    Aber die Kinder sollte man definitiv zur Selbstständigkeit helfen/erziehen. Und man muss schon eine gewisse Vertrauensbasis aufbauen. Daher sollte man seinem Kind auch schon etwas zutrauen, damit es selbst lernt die Situationen einzuschätzen. Besonders wenn sie mal alleine dort stehen und sonst immer Mama/Papa dabei waren, die genau die Situation geregelt haben.

    Viele Grüße aus Singapur!
    Michelle

  2. Liebe Wioleta,

    endlich eine Mutter, die so denkt wie ich ;-)! Ich verstehe dich so gut. Bin als Kind auch schon in der Volksschule alleine zur Schule gegangen (zu Fuß und dann mit der Straßenbahn) und habe auch viele Dinge alleine erledigen dürfen. Heutzutage werden die Kinder “überbehütet” und dürfen gar nichts mehr … weil doch überall Gefahren lauern. Mein Mann sieht das leider auch so .. . und deshalb kann ich meine Tochter (7) gar nicht so zur Selbständigkeit erziehen wie ich möchte …

    Hab einen schönen Abend!
    lg
    Verena

  3. Ein interessanter Beitrag, ich bin definitv keine Helikoptermutter, meine Kinder waren früh selbstständig und durften mit 5 Jahren auch schon allein auf den Spielplatz oder zum nächsten Freund laufen oder eine Besorgung im Supermarkt machen. Wir wohnen sehr ländlich, das ist natürlich anders als in der Stadt. Heute sollen viele Kinder am liebsten schon mit 3 Jahren die 2. Sprache lernen und das Einmaleins beherrschen (ok überspitzt), auf der anderen Seite laufen sie mit 4 Jahren noch mit Nuckel und Windel herum oder werden sogar noch im Kinderwagen herumgefahren. Normale Vorsicht ist gut und wichtig, doch übertriebene Vorsicht ist für die Kids sehr hinterlich für die weitere Entwicklung.

  4. Das stimmt, wir haben früher einfach mit anderen Kindern auf der Straße gespielt. Ich bin oft alleine zu meinen Großeltern zu Fuss gelaufen (20 Minuten Fussweg) oder mit dem Fahrrad gefahren. Auch von der Schule sind wir meistens alleine nach Hause gekommen. Und diese Zeit der Selbstständigkeit als Kind möchte ich auf keinen Fall missen.

  5. Hallo Ronja, es ist immer ein großer Schritt, die Kinder nah und nach loszulassen und ihnen immer mehr zuzutrauen. Loslassen ist ja für Eltern und vor allem für Mütter ein lebenslanges Thema.
    Als wir damals von Düsseldorf nach Nordeutschland aufs Land in eine Neubausiedlung gezogen sind waren meine Jungs 3 und 5 Jahre alt. Alle Kinder spielten alleine draußen und liefen von Haus zu Haus und von Garten zu Garten. Das war bei dem 5 jährigen schon schwer und bei dem 3jährigen auch ein Lernprozess für mich!!! Aber sie haben dort wirklich eine freie Kindheit erlebt und konnten Erfahrungen machen, die sie mit einer „Helikoptermutter“ nicht hätten haben können.
    Liebe Grüße
    Claudia

  6. Also ich kann mich auch gut dran erinnern, dass es absolut kein Problem war früher rauszugehen und zb. zum Nachbarn zu gehen. Meine Schwester hat das auch nicht anders erlebt, macht das bei ihren Kids aber komplett anders. Die mutet ihnen nichts zu obwohl sie jetzt schon in die Pubertät kommen. Ich finde es wichtig, dass Kinder Selbstständigkeit und Verantwortung lernen.

    Alles Liebe,
    Julia
    http://www.missfinnland.at

  7. ein wirklich guter Beitrag meine Liebe! ich kann mich hier nur an meine eigene Kindheit zurückerinnern … da war das auch immer ganz unterschiedlich zwischen mir und meiner großen Schwester . und es ist ja auch immer eine Frage, wo man wohnt bzw. aufwächst – also die Gegend!

    aber es stimmt schon, die Gesellschaft hat sich da in diesem Punkt aucht echt gewandelt. super zum Nachdenken anregend!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  8. Moin,

    ich musste so schmunzeln bei deinem Artikel – denn gaénau dieselbe Diskussion hatte ich gestern mit meinem Mann. Eigentlich sollten doch Eltern heute im Handyzeitalter soooo viel entspannter sein als früher. Wenn das kind weg ist, ist es ja nicht richtig weg sondern immer erreichbar. Sind es aber nicht. Heute ist man selber so viel vorsichtiger … komisch, oder?

  9. Genau so wie Du bin ich auch noch groß geworden und fand es einfach nur ganz wunderbar!!! Draussen bleiben bis die Straßenlaternen an gingen, endlose Fahrradtouren weiß Gott wo hin……die meisten Eltern heute würden einen Herzinfarkt bekommen.
    Ich habe meine Tochter versucht bewusst so aufwachsen zu lassen wie ich selber groß geworden bin, fast ohne Chance. Und warum? Was nutzt es meiner Tochter wenn sie darf was ich früher durfte, die anderen Kinder um sie herum aber nicht?
    Erst als wir auf unseren kleinen Hof am Popo der Welt gekommen sind und sie mit dem Sohn einer Freundin draussen spielen und durch die Wälder ziehen konnte, wurde es besser.

  10. Hey Ronja, ich bin da ganz deiner Meinung. Ein Plan B lässt uns nur an Plan A zweifeln und wenn wir an Plan A nicht von Anfang an 100 % committed herangehen, dann ist er im Grunde schon zum Scheitern verurteilt. Bevor ich Zeit verschwende und einen Plan B schmiede, fang ich lieber direkt mit der Umsetzung des Plan As an, so dass gar kein Weg mehr dran vorbeiführen kann, dass er auch klappen wird. 🙂 Das Beispiel mit deiner Geschichtsklausur ist echt gut. Im Studium ist es ja meistens so, dass man sich nun mal alle Scheine irgendwie zusammensammeln muss, um am Ende das Studium zu bestehen. Wir wissen, dass wir uns da nun mal durchbeißen müssen und machen es dann schlussendlich auch einfach. Warum verhalten wir uns im späteren beruflichen Leben nicht weiterhin so? Wenn es mein großer Traum ist, mich selbstständig zu machen, warum überlege ich mir dann, dass ich ja zur Not immer noch in eine Anstellung zurückgehen kann, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappt? Das ist doch gar nicht das, was ich machen will! Warum verschwende ich also Gedanken daran? Jeder hat bestimmt schon mal vom Law of attraction gehört. Wenn ich meine Energie darauf lenke, dass ich vielleicht wieder in einer Anstellung lande, wenn die Selbstständigkeit nicht funktioniert, was wird dann wohl passieren? 😉 Also Leute, von heute an nur noch Plan A und das mit ganzen Herzen!!! Danke dir für den tollen Artikel, Ronja! 🙂 Liebe Grüße, Nadine custom writings

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  12. Wie Recht Du hast. Wir waren mit dem Fahrrad unterwegs, im Garten alleine gespielt, auf den Spielplatz gegangen. Heutzutage ist es nicht, dass ich das meinem Kind nicht zutrauen würde sondern das sich scheinbar auch die Gesellschaft eher negativ verwandelt hat. Jugendliche, die freien Zugriff auf sämtliche xxx Praktiken haben und das tagtäglich sehen – da sinken auch die Hemmungen. Eine schlimme Entwicklung, die uns zwingt, stärker auf die Kinder zu achten (zumindest in der Stadt).

  13. Hallo liebe Wioleta!
    Hihi, noch jemand der “Kindi” sagt…. witzig. Wir werden immer schief angeguckt, wenn meine Tochter sagt, dass sie heute in den “Kindi” geht.
    “Kita” ist hier das Nummer 1 Wort.

    Mmmh… meine Tochter ist 4 und ich habe meinem Mann erst neulich gesagt, dass ich sie wahrscheinlich bis zur Oberstufe zur Schule bringen werde. 😉
    Das liegt aber
    a) an mir, weil ich übervorsichtig bin und
    b) an ihr, weil sie absolut unvorsichtig ist.
    Ich weiss, dass ich sie eines Tages gehen lassen muss, damit sie sich selber finden und entfalten kann, aber dass wird hart.
    Ich finde es gut, wie du es gemacht hast; ich wünschte, ich könnte mir da eine Scheibe von abschneiden. 👍

    Generell denke ich aber schon, dass die Welt “gefährlicher” geworden ist und vor allem bekommen wir durch das Internet und die ständige Präsenz der Medien einfach VIEL mehr mit, was in der Welt passiert.

    Und ja… früher war alles irgendwie selbstverständlicher…
    Liebe Grüße!

  14. Liebe Wioleta,

    ein toller Artikel, der zum Nachdenken anregt. Ich haben drei Kinder (15, 3 und 8 Monate). Mein Großer durfte ganz früh alleine raus. Wir sind in unser Haus gezogen, da wurde er 3 und um uns herum waren viele Kinder in seinem Alter. Wir wohnten an einer Privatstrasse und auch so im Alter zwischen 4 und 5 durfte er mit seinen Freunden alleine draußen spielen, aber immer in unmittelbarer Nähe. Das hat gut geklappt. Und ich glaube das war fûr ihn eine tolle und spannende Zeit.
    Ich bin gespannt, ob mir das bei den Kleinen auch gelingt. Ich muss schon zugeben, dass ich jetzt (10 Jahr älter) doch weniger mutig und besorgter bin im Umgang mit den Zwergen.
    Lieben Dann für einen tollen Impuls.
    Anja von https://pinkshape.de

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