Meine erste (schlechte) Erfahrung mit Home Office

Nicht lange nach meiner Übernahme nach der Ausbildung war es soweit: unsere Kleine wird krank und ich finde absolut niemanden, der sich um sie kümmert. Natürlich fällt das ganze Mal wieder auf die Mama zurück. Da meine Kollegin zu diesem Zeitpunkt ebenfalls krank war, konnte ich aber nicht wirklich weg bleiben. Also blieb mir nur eine Lösung: ich arbeitete von Zuhause aus, während meine Tochter krank daheim war. An sich zunächst eine schöne Vorstellung. Da ich mir bewusst war, dass mit einem fiebernden Kind nicht wirklich viel anzufangen war und sie weder Lust auf einen Spielplatzbesuch noch auf längere Beschäftigungen hatte, spielte sich in meiner Vorstellung ab, wie sie vor dem Fernseher sitzt und Filme schaut, einen Mittagschlaf macht und irgendwann mittags Papa nach Hause kommt und übernimmt.

Von dem ganzen hat im Endeffekt nur geklappt, dass Papa mittags daheim war.

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Der Einschlaf-Wahnsinn

Diesen Beitrag schreibe ich nachdem ich endlich einen Abend vor meinem Laptop sitzen kann ohne alle 2 Minuten gerufen zu werden. Bei uns geht mal wieder der Einschlaf-Wahnsinn los. Und ich denke, dass kaum ein Blogger und kaum eine Ratgeberzeitschrift nicht schon weit und breit dieses Thema erörtert und hilfreiche Tipps durchgegeben hat, die genau ein Mal funktionieren, bevor die Kinder uns durchschauen. Deshalb möchte ich Euch gar keine Tipps aufdrängen. Ich möchte einfach nur mal Dampf ablassen und Euch wissen lassen – wir Eltern sind damit nicht allein.

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Digitale Babysitter

Wir kennen sie alle: viele bunte und laute Spielzeuge, welche lustige Melodien spielen, Handys und Fernsehprogramme, die unsere Kinder unterhalten. Nicht nur Kinder freuen sich über die vielen Eindrücke, auch Eltern finden so ihre Verschnaufpause und können sich in der Zeit der Ablenkung anderen Dingen widmen. Solange alles in einer Gewissen Dosis bleibt, kann auch keiner etwas dagegen sagen. Doch wann gehen wir zu weit mit den digitalen Babysittern?

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Rhesuskonflikte – Teil 1: was sie sind und was sie bewirken

In dieser Serie möchte ich Euch alles über Rhesuskonflikte erzählen und meine eigenen Erfahrungen mit Euch teilen. Ich werde Euch über meine Vergangenheit und die zukünftigen Erkenntnisse und Eingriffe informieren. Dennoch weise ich Euch ausdrücklich darauf hin, dass meine Erfahrungen unter ärztlicher Kontrolle erfolgen und Ihr euch trotz allem individuell dazu beraten lassen sollt.

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Ausbildung mit Kind – was Euch vorher keiner erzählt

Es gibt sie immer öfter: Mütter, die vor ihrem Kind noch keine Ausbildung gemacht haben, oder sich aufgrund der Arbeitsbedingungen nochmals umschulen möchten. Besonders beliebt ist hierbei eine duale Berufsausbildung, in der man sowohl in einem Betrieb arbeitet, als auch theoretische Kenntnisse in der Schule sammelt. Meine Ausbildung ist in 2 Wochen nach meiner mündlichen Prüfung vorbei und ich blicke mit einem lachenden und einen weinenden Auge auf diese Zeit zurück. Denn ich habe in dieser Zeit viele Erfahrungen gemacht, die ich so in einer normalen Arbeitsstelle nicht gemacht hätte. Mit diesem Beitrag möchte ich Euch meine Erfahrungen mit auf den Weg geben, vor allem da bald die Bewerbungszeit für das neue Ausbildungsjahr beginnt. Ich möchte junge Frauen mit Kind dazu ermutigen, diesen Schritt zu wagen und ihren Lebensstandard aufzubessern. Und deshalb verrate ich Euch hier offen und ehrlich Fakten, über die keiner direkt spricht.

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Wie, Sie sind schon Mutter?

Bei meinem gestrigen Freibadbesuch unterhielt ich mich mit einer Mutter, dessen Kind mit meiner Kleinen gespielt hat. Sie erzählte mir, dass sie wieder schwanger sei und wir kamen auf das Thema Wiedereinstieg in den Beruf. Dabei erzählte sie, dass ihr Studium im Endeffekt umsonst war, da sie nun eine schlechter bezahlte Stelle erhielt und sie somit einfach eine Ausbildung hätte machen können. Stattdessen hätte sie ihre Zeit bis sie 27 war vergeudet. Später erwähnte sie rechtfertigend, sie sei ja sehr jung Mutter geworden. Wenn man hierbei bedenkt, dass sie nach dem Studium noch gearbeitet hat und zusätzlich die Schwangerschaft hatte, wird sie frühestens mit 29 Mutter gewesen sein – was in meinen Augen nicht als „sehr jung“ abgetan werden kann.

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